Blasiwald-Althütte: Wo der Hochschwarzwald noch atmet
Wer den Hochschwarzwald kennt, denkt zuerst an den Feldberg, den Titisee, den Schluchsee. Aber wer wirklich ankommen will – in sich und in der Landschaft – der biegt irgendwann ab. Rauf auf das Plateau. Rein nach Blasiwald-Althütte.
Auf rund 1.100 Metern, zwischen Schluchsee und St. Blasien, liegt ein Flecken, den man nur findet, wenn man ihn sucht. Oder wenn man ihn geht. Und genau das ist das Schöne daran.
Kapelle St. Pantaleon: Ein Kleinod auf dem Hochplateau
Mitten in die Weite hineingesetzt, als hätte jemand genau gewusst, dass dieser Ort etwas Bleibendes braucht – so steht die Kapelle St. Pantaleon auf dem Hochplateau von Blasiwald-Althütte. 1746 erbaut, denkmalgeschützt, und noch heute von einer Stille umhüllt, die man kaum beschreiben kann.
Der heilige Pantaleon, einer der 14 Nothelfer und Schutzpatron der Ärzte und Hebammen, gab ihr den Namen. Den Schwarzwaldhöfen ringsum gab sie früher den religiösen Mittelpunkt – denn der Weg hinunter nach St. Blasien war lang, und im Winter oft unpassierbar.
Von außen ist es ein schlichter Schwarzwälder Kapellenbau mit kleinem Dachreiter, wie aus einer anderen Zeit. Innen empfängt ein barocker Altar, volkstümliche Heiligenfiguren, gedämpftes Licht. Wer kurz innehält, spürt, warum dieser Ort bis heute Hochzeiten und kleine Andachten anzieht. Zwischen alten Schwarzwaldhöfen und weiten Bergwiesen wirkt er schlicht unwiderstehlich.
Und wer den Blick hebt: Bei klarer Sicht öffnet sich direkt neben der Althütter Kapelle ein Alpenpanorama, das den Atem stocken lässt. Vom Säntis bis zum Mont Blanc – das ist keine Übertreibung, das ist Geografie.
Schluchtensteig Etappe 4: Der stille Pol der Wanderung
Blasiwald-Althütte liegt direkt auf der 4. Etappe des Schluchtensteigs (Fischbach – St. Blasien). Wer hier ankommt, hat den anstrengendsten Abschnitt hinter sich – den Aufstieg vom Schluchsee-Ufer hinauf auf das Hochplateau. Was folgt, ist einer jener seltenen Momente, in denen Wandern zur Meditation wird.
Die Kapelle St. Pantaleon ist ein markanter Orientierungspunkt am Schluchtensteig, kurz bevor der Abstieg durch die Windbergschlucht beginnt. Von hier sind es noch rund 6 Kilometer und etwa anderthalb bis zwei Stunden hinunter zum Dom von St. Blasien – spektakulär, schattig, in sich versunken.
Wer auf Sunhikes recherchiert, stößt schnell auf eine Beschreibung, die trifft: Althütte ist der stille Pol der Schluchtensteig-Tour. Ein Ort, an dem man noch einmal tief durchatmet, bevor die Welt wieder beginnt.
Gasthof Althütte: Einkehr mit Seele
Direkt neben der Kapelle steht der Gasthof Althütte – ein Familienbetrieb, der nicht mehr verspricht, als er hält, und damit genau das Richtige ist.
Die Küche ist rustikale badische Hausmannskost in ihrer besten Form: Vesperplatten mit hausmacher Wurst, Kässpätzle, Schäufele. Dazu hausgemachter Kuchen – klassischerweise Schwarzwälder Kirsch. Die Gaststube ist aus viel Holz gemacht und viel Gemütlichkeit. Die Terrasse gibt den Blick frei über das gesamte Hochplateau.
Der Gasthof ist der einzige Einkehrstopp direkt auf diesem Plateau – und damit strategisch unverzichtbar. Öffnung in der Hauptsaison meist ab 11 Uhr, Ruhetag häufig Montag und Dienstag (vorab kurz prüfen). Wer mit einer Gruppe kommt, reserviert am Wochenende lieber einmal kurz.
Für alle, die die Etappe aufteilen wollen: Es gibt einfache, gemütliche Gästezimmer – ideal für Wanderer auf dem Schluchtensteig, die sich Zeit lassen möchten.
Geheimtipp: Blasiwald-Althütte im Winter
Während am Feldberg die Schlangen wachsen, liegt Blasiwald-Althütte im Winterschlaf der Entschleunigung. Die Loipen Richtung Schluchsee und Häusern sind sorgfältig gespurt, die Winterwanderwege ruhig und gepflegt. Wer Langlauf im Hochschwarzwald abseits des Trubels sucht, findet ihn hier.
Und wer mit etwas Glück an einem Inversionstag kommt – wenn das Tal im Nebel versinkt und die Gipfel in der Sonne schwimmen – der versteht, warum manche Orte nicht berühmt sein müssen, um unvergesslich zu sein.
Blasiwald-Althütte. Ruhig. Ursprünglich. Hochschwarzwald pur.
Wanderungen und interessante Ziele in der Umgebung
Wer den Hochschwarzwald kennt, denkt zuerst an den Feldberg, den Titisee, den Schluchsee. Aber wer wirklich ankommen will – in sich und in der Landschaft – der biegt irgendwann ab. Rauf auf das Plateau. Rein nach Blasiwald-Althütte.
Auf rund 1.100 Metern, zwischen Schluchsee und St. Blasien, liegt ein Flecken, den man nur findet, wenn man ihn sucht. Oder wenn man ihn geht. Und genau das ist das Schöne daran.
Kapelle St. Pantaleon: Ein Kleinod auf dem Hochplateau
Mitten in die Weite hineingesetzt, als hätte jemand genau gewusst, dass dieser Ort etwas Bleibendes braucht – so steht die Kapelle St. Pantaleon auf dem Hochplateau von Blasiwald-Althütte. 1746 erbaut, denkmalgeschützt, und noch heute von einer Stille umhüllt, die man kaum beschreiben kann.
Der heilige Pantaleon, einer der 14 Nothelfer und Schutzpatron der Ärzte und Hebammen, gab ihr den Namen. Den Schwarzwaldhöfen ringsum gab sie früher den religiösen Mittelpunkt – denn der Weg hinunter nach St. Blasien war lang, und im Winter oft unpassierbar.
Von außen ist es ein schlichter Schwarzwälder Kapellenbau mit kleinem Dachreiter, wie aus einer anderen Zeit. Innen empfängt ein barocker Altar, volkstümliche Heiligenfiguren, gedämpftes Licht. Wer kurz innehält, spürt, warum dieser Ort bis heute Hochzeiten und kleine Andachten anzieht. Zwischen alten Schwarzwaldhöfen und weiten Bergwiesen wirkt er schlicht unwiderstehlich.
Und wer den Blick hebt: Bei klarer Sicht öffnet sich direkt neben der Althütter Kapelle ein Alpenpanorama, das den Atem stocken lässt. Vom Säntis bis zum Mont Blanc – das ist keine Übertreibung, das ist Geografie.
Schluchtensteig Etappe 4: Der stille Pol der Wanderung
Blasiwald-Althütte liegt direkt auf der 4. Etappe des Schluchtensteigs (Fischbach – St. Blasien). Wer hier ankommt, hat den anstrengendsten Abschnitt hinter sich – den Aufstieg vom Schluchsee-Ufer hinauf auf das Hochplateau. Was folgt, ist einer jener seltenen Momente, in denen Wandern zur Meditation wird.
Die Kapelle St. Pantaleon ist ein markanter Orientierungspunkt am Schluchtensteig, kurz bevor der Abstieg durch die Windbergschlucht beginnt. Von hier sind es noch rund 6 Kilometer und etwa anderthalb bis zwei Stunden hinunter zum Dom von St. Blasien – spektakulär, schattig, in sich versunken.
Wer auf Sunhikes recherchiert, stößt schnell auf eine Beschreibung, die trifft: Althütte ist der stille Pol der Schluchtensteig-Tour. Ein Ort, an dem man noch einmal tief durchatmet, bevor die Welt wieder beginnt.
Gasthof Althütte: Einkehr mit Seele
Direkt neben der Kapelle steht der Gasthof Althütte – ein Familienbetrieb, der nicht mehr verspricht, als er hält, und damit genau das Richtige ist.
Die Küche ist rustikale badische Hausmannskost in ihrer besten Form: Vesperplatten mit hausmacher Wurst, Kässpätzle, Schäufele. Dazu hausgemachter Kuchen – klassischerweise Schwarzwälder Kirsch. Die Gaststube ist aus viel Holz gemacht und viel Gemütlichkeit. Die Terrasse gibt den Blick frei über das gesamte Hochplateau.
Der Gasthof ist der einzige Einkehrstopp direkt auf diesem Plateau – und damit strategisch unverzichtbar. Öffnung in der Hauptsaison meist ab 11 Uhr, Ruhetag häufig Montag und Dienstag (vorab kurz prüfen). Wer mit einer Gruppe kommt, reserviert am Wochenende lieber einmal kurz.
Für alle, die die Etappe aufteilen wollen: Es gibt einfache, gemütliche Gästezimmer – ideal für Wanderer auf dem Schluchtensteig, die sich Zeit lassen möchten.
Geheimtipp: Blasiwald-Althütte im Winter
Während am Feldberg die Schlangen wachsen, liegt Blasiwald-Althütte im Winterschlaf der Entschleunigung. Die Loipen Richtung Schluchsee und Häusern sind sorgfältig gespurt, die Winterwanderwege ruhig und gepflegt. Wer Langlauf im Hochschwarzwald abseits des Trubels sucht, findet ihn hier.
Und wer mit etwas Glück an einem Inversionstag kommt – wenn das Tal im Nebel versinkt und die Gipfel in der Sonne schwimmen – der versteht, warum manche Orte nicht berühmt sein müssen, um unvergesslich zu sein.
Blasiwald-Althütte. Ruhig. Ursprünglich. Hochschwarzwald pur.