Buhlsteine, Löffelsberg und Eichelberg: Die große Runde im Wasgau

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
12,6 km
Höhenmeter Aufstieg
592 hm
Höhenmeter Abstieg
592 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
259 m
ca. Dauer
4:30 – 5:15 h
trittsicher, gute Grundkondition, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Puhlsteintour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad, Wald-Erlebnisweg, Vogellehrpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Sechs Felsformationen, ein einziger Wandertag – diese Runde ab Busenberg führt durch schroffen Fels, stille Wälder und weite Aussichten, die den Wasgau in seiner ganzen Vielfalt zeigen.

Diese Runde misst rund 12,5 Kilometer, mit etwa 592 Höhenmetern im Auf- und Abstieg, und gilt als schwer. Steile Serpentinenabschnitte, schmale Felspfade und ein Wechsel zwischen mehreren Wandermarkierungen machen aus dieser Tour ein anspruchsvolles, aber lohnendes Gesamtpaket.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Sechs Felsformationen, ein einziger Wandertag – diese Runde ab Busenberg führt durch schroffen Fels, stille Wälder und weite Aussichten, die den Wasgau in seiner ganzen Vielfalt zeigen.

Diese Runde misst rund 12,5 Kilometer, mit etwa 592 Höhenmetern im Auf- und Abstieg, und gilt als schwer. Steile Serpentinenabschnitte, schmale Felspfade und ein Wechsel zwischen mehreren Wandermarkierungen machen aus dieser Tour ein anspruchsvolles, aber lohnendes Gesamtpaket.

Hintergrundinformationen

Sechs Wahrzeichen prägen diese große Runde:

Die Buhlsteine (auch Puhlsteine genannt) ziehen sich als rund 500 Meter langer Felsgrat durch den Wald, mit dem knapp 60 Meter hohen Buhlsteinpfeiler als südlichem Höhepunkt.

Der Löffelsberg (445 m) trägt auf seinem Kamm moosbewachsene Steinmännchen und birgt in seinen Löffelsbergfelsen ein natürliches Felsentor.

Die Galgenfelsen beim Bühlhof sind die kleinste Station der Tour – zwei filigran geschichtete Sandsteinformationen, deren Name an frühere Richtstätten erinnert.

Die Langenwalderfelsen mit dem markanten Pferchfeldturm zählen mit bis zu 55 Metern Höhe zu den schroffsten Felsformationen des gesamten Wasgaus.

Der Eichelberg mit seiner Eichelbergplatte und dem luftigen Kreuzfels sowie der Hasentisch auf dem Haukenberg runden die Runde ab – ein kurioser Pilzfelsen, dessen „Kopf" durch selektive Verwitterung auf einem schmalen Sockel ruht. Im Sockel selbst hat die Natur sogar ein großes Felsenfenster ausgehöhlt.

Routenbeschreibung

Hinauf zu den Buhlsteinen
Ab dem Hexenplätzel führt der asphaltierte Weg, markiert als „Puhlsteintour", zur Wegkreuzung „Heidenbühl Süd" (312 m). Nach einem Linksbogen geht es auf dem linken der beiden Wege weiter, bis rechts ein steiler Serpentinenpfad abzweigt und auf der Ostflanke hinauf zu den Buhlsteinen führt.

Am Felsenriff der Buhlsteine
Am nördlichen Ende des Grats liegt ein erster, leicht zugewachsener Aussichtspunkt mit Blick nach Nordwesten über den Wasgau. Von hier zieht sich der Höhenweg das rund 500 Meter lange Felsband entlang – Fels reiht sich an Fels, immer wieder von schmalen Durchbrüchen unterbrochen, durch die sich beide Seiten des Riffs erkunden lassen. Am südlichen Ende wartet schließlich der Buhlsteinpfeiler, über einen Stichweg erreichbar, mit einem Panorama, das von der Burg Lindelbrunn bis zu den Burgen Berwartstein und Drachenfels reicht.

Weiter zum Löffelsberg
Zurück auf dem Hauptweg führt ein Zickzack-Pfad hinab zu einem Forstweg. Der Markierung „Blau-gelber Balken" folgt man Richtung Hauenstein, dann rechts, an der Wegkreuzung Kleisterbachberg gleich wieder links. An der Kreuzung „Nördliche Buhlsteine" (328 m) geht es rechts über eine Wiese – geradeaus erhebt sich bereits der bewaldete Löffelsberg.

Über den Löffelsberg zum Felsentor
Der Wasgaufelsenweg zweigt am Waldrand links Richtung Löffelsbergfels ab. Vorbei an einem kleinen Buntsandsteinfels führt der Pfad hinauf zum Aussichtspunkt: weites Panorama über Berge und Täler, bei klarer Sicht bis zu den Burgen Lindelbrunn und Madenburg, umringt von über einen Meter hohen Steinmännchen. Weiter geht es über den Gipfel (445 m), gesäumt von weiteren Steinpyramiden, mit ersten Blicken auf die fernen Langenwalderfelsen, bis der Löffelsbergfelsen mit seinem eigenen Aussichtspunkt erreicht ist – Blick auf Drachenfels, Schindhard und die Langenwalderfelsen. Wer dem Busenberger Holzschuhpfad noch ein Stück am Fels entlang folgt, entdeckt zudem das versteckte Felsentor.

Zu den Galgenfelsen
Ein unmarkierter Forstweg führt sanft bergab durch entspannten Wald, bis man auf den markierten Busenberger Holzschuhpfad trifft. An der Wegspinne „Abzweig Bühlhof / südlich Galgenfelsen" (348 m) führt der Weg leicht bergauf zu den Galgenfelsen – klein, aber mit urwüchsigem Charme zwischen umgestürzten Bäumen.

Am Fuß der Langenwalderfelsen
An einem Grenzstein biegt der Weg links ab, trifft erneut auf den Forstweg und führt zur Kreuzung „Langenwald" (355 m). Von dort verläuft der Busenberger Holzschuhpfad unterhalb der massiven Langenwalderfelsen – bis zu 55 Meter hoch, mehrere hundert Meter lang, mit Ausblicken auf das imposante Riff. An der Kreuzung Langenwalderfelsen/Tannenwald (330 m) lohnt sich ein kurzer Abstecher zum 39 Meter hohen Pferchfeldturm.

Durch stillen Wald Richtung Hasentisch
Der Busenberger Holzschuhpfad führt weiter durch ein malerisches Waldstück, in Serpentinen bergab bis zu einem breiten Forstweg. Von dort links zur Pumpstation Eichelbach, ehe der Weg noch einmal durch den Wald ansteigt.

Um den Haukenberg zum Hasentisch
Kurz vor dem Ausgangspunkt am Hexenplätzel biegt man rechts auf den Wald-Erlebnisweg ab (Eichhörnchen-Markierung auf rotem Grund). In weitem Bogen führt der Pfad um den Haukenberg herum zum Hasentisch – von dort ein schöner Blick auf Schindhard mit dem Kapellenfels und dem Hochsteinmassiv.

Auf und ab zur Eichelbergplatte
Vom Hasentisch führt ein Pfad in steilen Serpentinen hinab ins Tal. Unten angekommen, geht es auf dem breiten Forstweg nach links, dann an der Wegkreuzung „Im Dornenteich / An der Winterhalde" auf dem Wald-Erlebnisweg nach links zur Eichelbergplatte – ein letzter weiter Blick auf Busenberg, die Burg Drachenfels und die Buchkammerfelsen.

Zum Hexenplätzel
Der letzte Abschnitt verläuft am Fuß der Felswand von Eichelbergplatte und Kreuzfels, vorbei an der in den Fels geschlagenen Lourdes-Grotte mit Marienfigur. Auf dem Vogellehrpfad geht es zum Ausgangspunkt am Hexenplätzel.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Busenberg liegt im Wasgau, dem südlichen Pfälzerwald, im Landkreis Südwestpfalz. Die Anreise erfolgt am besten über die B 427, die den Wasgau von Dahn über Busenberg bis Bad Bergzabern durchquert.

Parken: Der Parkplatz Hexenplätzel in Busenberg dient als Start- und Zielpunkt der Runde.

Tipps

  • Zeitplanung: Mit sechs Stationen und rund 12,5 Kilometern sollte für diese Tour ein ganzer Tag eingeplant werden.
  • GPX-Track empfohlen: Die Route wechselt mehrfach zwischen verschiedenen Wandermarkierungen (Puhlsteintour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad, Wald-Erlebnisweg, Vogellehrpfad) – ein GPX-Track schafft hier Sicherheit.
  • Trittsicherheit: Die Serpentinenpfade zu Buhlsteinen, Löffelsberg und Hasentisch sowie die schmalen Gratwege verlangen festes Schuhwerk.
  • Naturschutz: An mehreren Felsen der Region kann es im Frühjahr wegen brütender Wanderfalken zu temporären Sperrungen kommen.
  • Kürzere Alternative: Wer nicht die volle Distanz laufen möchte, findet in der Felsenrunde über Buhlsteine, Löffelsberg und Langenwalderfelsen eine kürzere Route ohne den Eichelberg-Abschnitt.
  • Eichelberg separat erkunden: Wer den Eichelberg mit Eichelbergplatte, Kreuzfels und Lourdes-Grotte in Ruhe erleben möchte, findet dazu auch eine eigene, kürzere Felsentour über Eichelberg und Haukenberg.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
12,6 km
Höhenmeter Aufstieg
592 hm
Höhenmeter Abstieg
592 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
259 m
ca. Dauer
4:30 – 5:15 h
trittsicher, gute Grundkondition, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Puhlsteintour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad, Wald-Erlebnisweg, Vogellehrpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat