Große Felsenrunde: Buhlsteine, Löffelsberg, Galgenfelsen und Langenwalderfelsen

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,4 km
Höhenmeter Aufstieg
369 hm
Höhenmeter Abstieg
369 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
259 m
ca. Dauer
3:30 – 4:15 h
hundefreundlich, trittsicher
Wegmarkierung
Puhlstein-Tour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering

Tourencharakter

Vier Felsformationen, ein Tag im Wasgau – diese Runde ab Busenberg verbindet schroffe Kletterfelsen, stille Waldwinkel und einen der eindrücklichsten Felstürme der Pfalz zu einer Wanderung, die kaum eine Facette der Region auslässt.

Diese Runde misst ca. 9,5 Kilometer, mit 369 Höhenmetern im Auf- und Abstieg und gilt als mittelschwer: Steile Serpentinenpfade führen hinauf zu den Buhlsteinen und dem Löffelsberg, schmale Wanderpfade entlang der Buntsandsteinfelsen verlangen Trittsicherheit. Eine echte Felsenwanderung im besten Sinne.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Vier Felsformationen, ein Tag im Wasgau – diese Runde ab Busenberg verbindet schroffe Kletterfelsen, stille Waldwinkel und einen der eindrücklichsten Felstürme der Pfalz zu einer Wanderung, die kaum eine Facette der Region auslässt.

Diese Runde misst ca. 9,5 Kilometer, mit 369 Höhenmetern im Auf- und Abstieg und gilt als mittelschwer: Steile Serpentinenpfade führen hinauf zu den Buhlsteinen und dem Löffelsberg, schmale Wanderpfade entlang der Buntsandsteinfelsen verlangen Trittsicherheit. Eine echte Felsenwanderung im besten Sinne.

Hintergrundinformationen

Vier Wahrzeichen prägen diese Tour, jedes mit eigenem Charakter:

Die Buhlsteine (auch Puhlsteine genannt) bilden einen rund 500 Meter langen Felsgrat mit dem fast 60 Meter hohen Buhlsteinpfeiler als südlichem Höhepunkt.

Der Löffelsberg (445 m) trägt auf seinem Kamm moosbewachsene Steinpyramiden und ein natürliches Felsentor in seinen Löffelsbergfelsen – mit weiten Ausblicken über den Wasgau.

Die Galgenfelsen beim Bühlhof sind die kleinste, aber keine weniger reizvolle Station: zwei filigran geschichtete Sandsteinformationen mit einem Namen, der an frühere Richtstätten erinnert.

Die Langenwalderfelsen mit dem markanten Pferchfeldturm bilden schließlich das imposante Finale – ein bis zu 55 Meter hohes Buntsandsteinriff im Bärenbrunner Tal, das zu den schroffsten Felsformationen des gesamten Wasgaus zählt.

Routenbeschreibung

Vom Hexenplätzel hinauf zu den Buhlsteinen 

Der asphaltierte Weg mit der Markierung „Puhlsteintour" führt vom Hexenplätzel zur Wegkreuzung „Heidenbühl Süd" (312 m). Nach einem Linksbogen folgt man dem linken der beiden Wege, bis ein steiler Serpentinenpfad rechts abzweigt und auf der Ostseite des Bergs zu den Buhlsteinen hinaufführt.

Entlang des Buhlsteingrats 

Am nördlichen Ende des Grats liegt der erste Aussichtspunkt – etwas zugewachsen, aber mit schönem Blick nach Nordwesten über den Wasgau. Von dort führt der Höhenweg entlang der rund 500 Meter langen Felsenkette. Ein Fels reiht sich an den anderen, ein schmaler Pfad zieht sich am Grat entlang. Gleich zu Beginn öffnet sich der erste Felsdurchbruch, und auch danach begleiten immer wieder Durchstiege den Weg, sodass sich beide Seiten der erodierten Felswand des Buntsandsteinriffs aus wechselnden Blickwinkeln erkunden lassen – mal wuchtig und nah, mal nur als Silhouette zwischen den Bäumen.

Der Buhlsteinpfeiler 

Am südlichen Ende ragt der Buhlsteinpfeiler empor, über einen Stichweg von der Bergseite erreichbar. Die südliche Aussicht ist grandios: Sie reicht von der Burg Lindelbrunn bis zu den Burgen Berwartstein und Drachenfels.

Weiter zum Löffelsberg 

Zurück auf dem Hauptweg führt ein Zickzack-Pfad bergab bis zu einem Forstweg. Dort links, der Markierung „Blau-gelber Balken" Richtung Hauenstein folgend, dann rechts und an der Wegkreuzung Kleisterbachberg gleich wieder links. An der Wegkreuzung „Nördliche Buhlsteine" (328 m) führt der Weg rechts über eine Wiese, geradeaus erhebt sich bereits der bewaldete Löffelsberg.

Aufstieg auf den Löffelsberg 

Am Waldrand zweigt der Wasgaufelsenweg (rotes „FW") links Richtung Löffelsbergfels ab. Ein kurzes Stück auf einem Forstweg, dann geradeaus weiter auf dem Pfad. Vorbei an einem kleinen Buntsandsteinfels im Wald zieht sich der Weg den Berg hinauf, bis der Aussichtspunkt am Löffelsberg erreicht ist: ein weites Panorama über Berge und Täler des Wasgaus, bei klarer Sicht bis zu den Burgen Lindelbrunn und Madenburg. Zahlreiche Steinpyramiden säumen den Platz – über einen Meter hohe Steinhaufen, die Wanderer hier über die Zeit aufgeschichtet haben.

Über den Kamm zum Felsentor 

Bemooste Steinpyramiden begleiten den Pfad über den Gipfel des Löffelsbergs (445 m), während sich zwischen den Bäumen bereits erste Blicke auf den gewaltigen Langwalderfelsen zeigen. Der Weg fällt sanft ab, weiterhin gesäumt von Steinmännchen, bis der Löffelsbergfelsen erreicht ist. Über einen kurzen Stichweg gelangt man zum Aussichtspunkt – mit Blick auf die Burg Drachenfels, Schindhard und die Langenwalderfelsen.

Tipp: Wer dem Busenberger Holzschuhpfad noch ein Stück am Felsen entlang bergab folgt, entdeckt zudem das versteckte Felsentor im Löffelsbergfelsen.

Zu den Galgenfelsen 

An der Wegkreuzung Löffelsbergfelsen führt ein unmarkierter Forstweg sanft bergab durch den Wald – ein entspannender Streckenabschnitt für den Wanderer. Ein Weg mündet von links ein, man hält sich rechts und erreicht weiter unten den markierten Busenberger Holzschuhpfad. Nach links, an der Wegspinne „Abzweig Bühlhof / südlich Galgenfelsen" (348 m), führt die Route leicht bergauf zu den Galgenfelsen – zwei kleine, reizvolle Sandsteinformationen, umgeben von umgestürzten Bäumen, die dem Ort seinen urwüchsigen Charme verleihen.

Zu den Langenwalderfelsen 

An einem Grenzstein biegt der Weg links ab und trifft erneut auf den Forstweg, dem nach rechts zur Wegkreuzung „Langenwald" (355 m) gefolgt wird. Von dort links weiter auf dem Busenberger Holzschuhpfad, unterhalb der massiven Langenwalderfelsen – bis zu 55 Meter hoch und mehrere hundert Meter lang. Der Weg verläuft fast eben durch lichten Wald, im hinteren Wegabschnitt ergeben sich Ausblicke auf das imposante Riff.

Abstecher zum Pferchfeldturm 

An der Wegkreuzung Langenwalderfelsen/Tannenwald (330 m) lohnt sich ein Abstecher zum 39 Meter hohen Pferchfeldturm: Ein schmaler Pfad führt in wenigen Metern direkt an das gewaltige Buntsandsteinriff heran.

Zurück zum Hexenplätzel 

Der Busenberger Holzschuhpfad führt weiter durch ein malerisches Waldstück, in Serpentinen bergab bis zu einem breiten Forstweg. Von dort links zur Pumpstation Eichelbach, ehe der Weg noch einmal durch den Wald zum Ausgangspunkt am Hexenplätzel ansteigt.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Busenberg liegt im Wasgau, dem südlichen Pfälzerwald, im Landkreis Südwestpfalz. Die Anreise erfolgt am besten über die B 427, die den Wasgau von Dahn über Busenberg bis Bad Bergzabern durchquert.

Parken: Der Parkplatz Hexenplätzel in Busenberg dient als Start- und Zielpunkt der Runde.

Tipps

  • GPX-Track empfohlen: Da die Route über mehrere verschiedene Wanderwege verläuft (Puhlsteintour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad) und dabei mehrfach die Markierung wechselt, ist ein GPX-Track hilfreich, um jederzeit den Überblick zu behalten.
  • Zeitplanung: Diese Runde vereint gleich vier Wanderziele – für eine entspannte Umsetzung sollte ausreichend Tageslicht eingeplant werden.
  • Trittsicherheit: Die Serpentinenpfade zu den Buhlsteinen und die Gratwege verlangen festes Schuhwerk und etwas Erfahrung im Umgang mit steilem, felsigem Gelände.
  • Naturschutz: An mehreren Felsen der Region kann es im Frühjahr wegen brütender Wanderfalken zu temporären Sperrungen kommen – Hinweisschilder vor Ort beachten.
  • Highlights nicht verpassen: Sowohl das Felsentor am Löffelsbergfelsen als auch der Abstecher zum Pferchfeldturm lohnen sich, liegen aber abseits der direkten Route – beide bewusst einplanen.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,4 km
Höhenmeter Aufstieg
369 hm
Höhenmeter Abstieg
369 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
259 m
ca. Dauer
3:30 – 4:15 h
hundefreundlich, trittsicher
Wegmarkierung
Puhlstein-Tour, Blau-gelber Balken, Wasgaufelsenweg, Busenberger Holzschuhpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering