Kleine Runde über den Dickenberg mit Abenteuertour zu den Eilöchelfelsen

Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
3,6 km
Höhenmeter Aufstieg
144 hm
Höhenmeter Abstieg
144 hm
höchster Punkt
339 m
niedrigster Punkt
258 m
ca. Dauer
1:00 – 1:30 h
trittsicher, vorwiegend Pfade, guter Orientierungssinn, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Busenberger Holzschuhpfad
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering

Tourencharakter

Wald, Fels und ein Stück Wildnis – auf kurzer Strecke vereint diese Runde ab Schindhard gleich mehrere Gesichter des Dahner Felsenlandes: einen markierten Premiumwanderweg, ein Felsentor zum Hindurchwandern und zum Schluss ein unmarkiertes Stück echter Orientierungswanderung.

Rund 3,5 Kilometer misst diese kompakte Runde, mit etwa 144 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die Tour gilt insgesamt als leicht, verlangt im letzten Abschnitt zu den Eilöchelfelsen jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit: Dieser Teil verläuft unmarkiert und streckenweise weglos, durch dichtes Laub, das die Pfade mitunter verschluckt. Wer Orientierungssinn mitbringt, wird mit einem stillen, kaum besuchten Winkel des Wasgaus belohnt.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Wald, Fels und ein Stück Wildnis – auf kurzer Strecke vereint diese Runde ab Schindhard gleich mehrere Gesichter des Dahner Felsenlandes: einen markierten Premiumwanderweg, ein Felsentor zum Hindurchwandern und zum Schluss ein unmarkiertes Stück echter Orientierungswanderung.

Rund 3,5 Kilometer misst diese kompakte Runde, mit etwa 144 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die Tour gilt insgesamt als leicht, verlangt im letzten Abschnitt zu den Eilöchelfelsen jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit: Dieser Teil verläuft unmarkiert und streckenweise weglos, durch dichtes Laub, das die Pfade mitunter verschluckt. Wer Orientierungssinn mitbringt, wird mit einem stillen, kaum besuchten Winkel des Wasgaus belohnt.

Hintergrundinformationen

Westlich von Busenberg zieht sich, in Richtung Schindhard, ein zusammenhängendes Felsenriff durch den Wald – die Eilöchelfelsen. Gleich vier markante Formationen reihen sich hier aneinander: der östlich gelegene Busenberger Turm, direkt daran anschließend der Schindharder Turm, weiter westlich der Reichenbacher Turm und schließlich, etwas abgesetzt, der namensgebende Eilöchelfels selbst – benannt nach einem eiförmigen Felsfenster, das die Verwitterung in den Sandstein gezeichnet hat. Rund 100 Meter westlich des Eilöchelfels liegt zudem der Abschiedsfels.

Typisch für das Dahner Felsenland besteht auch dieses Riff aus Buntsandstein, den Erosion über Jahrmillionen zu bizarren Türmen und Durchbrüchen geformt hat. Weil der Wald in den letzten Jahrzehnten dichter geworden ist, liegen manche der Felsen heute halb verborgen zwischen den Bäumen – ein Grund, warum dieser Teil der Tour so unberührt wirkt. Kaum ein Wanderer kommt hierher.

Auf dem markierten Streckenteil begegnet man zudem dem benachbarten Dickenberg mit seinem Dickenbergtürmchen sowie den Sprinzelfelsen mit ihrem berühmten Felsentor – beide für sich schon eigene Wanderziele im Gebiet.

Routenbeschreibung

Start am Wanderparkplatz Schindhard

Vom Parkplatz aus überquert man die Landstraße und taucht auf dem Busenberger Holzschuhpfad in den Wald ein. Sanft geht es bergab am Fuß des bewaldeten Eilöchels (315 m) – seine Felsen bleiben vorerst nur eine Ahnung zwischen den Bäumen, ihre Erkundung wartet auf den Rückweg.

Über die Wiesen zum Dickenberg

Am Wegkreuz Eilöchel tritt der Pfad aus dem Wald heraus. Über offene Wiesenlandschaft öffnet sich unvermittelt der Blick auf die Dahner Burgengruppe und das Hochsteinmassiv – ein erster Vorgeschmack auf die Weite, die noch folgt. Der Weg führt links weiter, überquert die B 427 und folgt einem breiten Forstweg hinüber zum Eichelberg.

Hinauf zum Kammweg der Dickenbergwand

Nach wenigen Metern zweigt der Busenberger Holzschuhpfad nach links ab. In engen Serpentinen schlängelt sich der schmale Pfad durch lichten Wald bergauf, bis er den Kammweg an der Dickenbergwand erreicht. Auf diesem malerischen Grat-Abschnitt lohnt ein Halt am Aussichtspunkt: Wie ein steinernes Schiff liegt die Burgruine Drachenfels in der Ferne, während der Blick zugleich über Busenberg und die umliegenden Felsriffe des Wasgaus schweift.

Vorbei am Dickenbergtürmchen zu den Sprinzelfelsen

Ein Stück weiter oben wartet das kleine Dickenbergtürmchen. Gesäumt von moosüberzogenen Steinpyramiden führt die Route weiter über den bewaldeten Dickenberg zu den Sprinzelfelsen – einem langgestreckten Felsenriff mit drei Gipfeln und mehreren Felsdurchbrüchen. Rechts an den erodierten Buntsandsteinformationen entlang erreicht man schließlich die Felskanzel am Sprinzel, mit einem weiten Panoramablick über die Wälder des Wasgaus, das Dahner Felsenland und erneut die Burgruine Drachenfels – ein idealer Ort für eine ausgiebige Rast.

Durch das Felsentor

Wenige Meter zurück zweigt der Pfad nach links ab und führt in mehreren Kurven steil hinunter zum Felsentor im Dickenbergturm. Man wandert buchstäblich mitten durch den massiven Stein hindurch auf die andere Bergseite – ein kurzer, aber eindrücklicher Moment der Tour. Auf der anderen Seite schlängelt sich der teils gesicherte Weg in Serpentinen und über Felsstufen wieder hinauf zur Felsgruppe der Sprinzelfelsen.

Zurück Richtung Eilöchel

Dem Busenberger Holzschuhpfad folgt man weiter geradeaus, auf einem ruhigen Waldpfad, der sanft am Hang des Dickenbergs bergab führt. An einem Forstweg verlässt man die offizielle Markierung und folgt dem breiten Weg nach links – unterhalb der Dickenbergwand zurück zum bereits bekannten Streckenabschnitt und zur Landstraße.

Das unmarkierte Abenteuer: Zu den Eilöchelfelsen

An der Wegkreuzung Eilöchel geht es zunächst auf bekanntem Weg zurück in den Wald, doch nach wenigen Metern hält man sich links – und verlässt damit die offizielle Route. Ab hier ist Aufmerksamkeit gefragt: Der Pfad zu den Eilöchelfelsen ist nicht markiert, und im dichten Laub sind die Spuren manchmal kaum zu erkennen.

Erste Orientierung bietet ein schmaler Buntsandsteinfelsen zwischen den Bäumen – hier zweigt der Pfad ab, führt am Fels entlang bergauf und dann nach rechts. Zwischen den Stämmen taucht der Abschiedsfels auf; wer an ihm entlang geradeaus weitergeht, erreicht die Felsgruppe mit Eilöchelfels, Reichenbacher Turm, Schindharder Turm und Busenberger Turm – tief eingebettet in den Wald. Links der Felsen führt ein schmaler Stichweg weiter am Sandsteinriff entlang; der ebenso unauffällige Rückweg zum offiziellen Wanderweg verläuft durch die Senke zwischen Abschiedsfels und Eilöchelfels bergab.

Zurück zum Ausgangspunkt

Wieder auf dem Busenberger Holzschuhpfad angekommen, folgt man dem bekannten Weg zurück zum Wanderparkplatz Schindhard.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto:

Aus Richtung Landau / Pirmasens (über die B 10): Auf der Bundesstraße B 10 bis zur Ausfahrt Hinterweidenthal / Dahn, von dort auf die B 427 Richtung Dahn / Bad Bergzabern.

Weiter nach Schindhard: Hinter Dahn führt die B 427 direkt weiter nach Schindhard. Am Ortsrand ist der Wanderparkplatz Schindhard ausgeschildert – ein hervorragender Startpunkt für Wanderungen in die umliegenden Wälder und Felsgebiete.

Aus Richtung Süden (Bad Bergzabern / Bergzabern Land): Ebenfalls über die B 427, durch das Lautertal westwärts über Vorderweidenthal und Bundenthal direkt nach Schindhard.

Parken: Der Wanderparkplatz in Schindhard bildet den direkten Startpunkt der Runde.

Tipps

  • Orientierung: Für den unmarkierten Abschnitt zu den Eilöchelfelsen ist ein GPX-Track hilfreich – die Wege sind im Laub streckenweise schwer erkennbar.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk mit gutem Profil erleichtert sowohl die Serpentinen am Dickenberg als auch das weglose Stück zum Eilöchel.
  • Highlight einplanen: Das Felsentor im Dickenbergturm lohnt einen bewussten Stopp – ein seltener Moment, in dem der Weg direkt durch den Fels führt.
  • Rastplatz: Die Felskanzel am Sprinzel eignet sich mit ihrem weiten Panorama ideal für eine längere Pause.
  • Kombination: Wer mehr Zeit hat, kann die Runde mit einem Abstecher zur Burgruine Drachenfels und einer Einkehr in der Drachenfelshütte verlängern.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
3,6 km
Höhenmeter Aufstieg
144 hm
Höhenmeter Abstieg
144 hm
höchster Punkt
339 m
niedrigster Punkt
258 m
ca. Dauer
1:00 – 1:30 h
trittsicher, vorwiegend Pfade, guter Orientierungssinn, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Busenberger Holzschuhpfad
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering