Wald-Erlebnisweg Schindhard – Waldduft, Felsen und Weitblick im Dahner Felsenland

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
11,1 km
Höhenmeter Aufstieg
411 hm
Höhenmeter Abstieg
411 hm
höchster Punkt
385 m
niedrigster Punkt
211 m
ca. Dauer
3:30 – 4:15 h
hundefreundlich, leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Wald-Erlebnisweg (Eichhörnchen auf rotem Grund)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Der Wald-Erlebnisweg bei Schindhard trägt seinen Namen zu Recht. Er führt mitten hinein in den typischen Mischwald des Wasgau – ein Reich aus knorrigen Kiefern und hohen Buchen. Von Beginn an liegt der Duft von Harz und Laub in der Luft, während sich der Pfad durch abwechslungsreiche Waldgebiete schlängelt. Immer wieder öffnet sich der Wald zu Aussichtsplattformen mit Panoramablick über das Dahner Felsenland, wo rötlicher Buntsandstein zwischen den Bäumen hervorblitzt – das Markenzeichen der Region. Auf rund 11 Kilometern und etwa 411 Höhenmetern führt der landschaftlich abwechslungsreiche Rundweg in moderatem Auf und Ab durch den Pfälzerwald.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Wald-Erlebnisweg bei Schindhard trägt seinen Namen zu Recht. Er führt mitten hinein in den typischen Mischwald des Wasgau – ein Reich aus knorrigen Kiefern und hohen Buchen. Von Beginn an liegt der Duft von Harz und Laub in der Luft, während sich der Pfad durch abwechslungsreiche Waldgebiete schlängelt. Immer wieder öffnet sich der Wald zu Aussichtsplattformen mit Panoramablick über das Dahner Felsenland, wo rötlicher Buntsandstein zwischen den Bäumen hervorblitzt – das Markenzeichen der Region. Auf rund 11 Kilometern und etwa 411 Höhenmetern führt der landschaftlich abwechslungsreiche Rundweg in moderatem Auf und Ab durch den Pfälzerwald.

Hintergrundinformationen

Auf der ganzen Strecke sind zehn Informationsstationen verteilt, die anschaulich Wissen vermitteln: über den Wald als Lebensraum und Klimaschützer, den Kreislauf der Natur und die heimische Tierwelt.

Auf einem kurzen Teilstück entlang des Eichelbergs führt der Weg über den Vogellehrpfad. Hinweistafeln vermitteln hier Wissenswertes über heimische Vögel, ihre Lebensräume, Gesänge und Brutstätten – ein kleiner Ausflug in die Ornithologie mitten im Wald.

Typisch für das Dahner Felsenland begleiten immer wieder Buntsandsteinformationen den Weg. Gesicherte Aussichtsfelsen bieten fantastische Weitblicke über die waldreiche Hügellandschaft und ihre markanten Felsskulpturen.

Routenbeschreibung

Hinauf durch das Blätterdach zum Wasgaublick

Am Wanderparkplatz beim Sportplatz Schindhard beginnt der Wald-Erlebnisweg. In einem sanften Bogen führt der Pfad nach rechts bergauf, hinein in kühles Blätterdach. Am Abzweig zum Aussichtspunkt Dorfblick, am Fuß des Kapellenfelsens, lohnt sich heute nur noch ein kurzer Blick – die Aussicht ist mittlerweile leicht zugewachsen. Kurz darauf beginnt ein malerischer Serpentinenpfad, der sich durch lichten Mischwald über den Aussichtspunkt Wasgaublick schlängelt. Von der gesicherten Felsplattform schweift der Blick weit über Schindhard bis zur Burg Drachenfels und über das Dahner Felsenland. Wer der Wegkreuzung noch ein paar Schritte über den Felsenland Sagenweg folgt, dem öffnet sich ein grandioser Blick auf die Dahner Burgengruppe.

Kammweg über den Kahlenberg

An der Wegkreuzung wandert man weiter entlang des Bergrückens hinauf zum Kahlenberg. Ein kurzer, aber wunderschöner Kammweg führt vorbei an ersten Sandsteinformationen zum Gipfel auf 399 Metern. Oben warten eine gesicherte Aussichtsplattform, eine Rastbank und ein weiter Blick auf die Dahner Burgen und Erfweiler. Vom Kahlenberg geht es kurz steil bergab, über eine kleine Metalltreppe, bevor sich der Weg wieder eben durch lichten Wald zieht. Eine Buntsandsteinplattform schenkt einen schönen Blick über Schindhard auf die bewaldeten Bergkuppen des Wasgau. An der Wegkreuzung Felsenlandblick lohnt ein kleiner Abstecher: 200 Meter bergab entfaltet sich ein herrliches Panorama über Schindhard mit dem Kapellenfels in voller Pracht.

Über die Erfweiler Sattelfelsen hinunter ins Tal

Hoch über dem Bärenbrunner Tal erreicht man die Erfweiler Sattelfelsen – eine prächtige Felsgruppe aus Buntsandstein, die sich auf schmalen Pfaden erkunden lässt. Am Waldrand trifft der Weg auf einen breiteren Wirtschaftsweg und führt entlang offener Wiesen hinunter Richtung Schindhard, wo die kleine Straße zum Bärenbrunner Hof überquert wird. Am Ortsrand von Schindhard führt der Wald-Erlebnisweg wieder hinein in den Wald.

Aufstieg zum Hasentisch

Der Forstweg steigt zunächst sanft an, bevor der Aufstieg zum Hasentisch am Haukenberg beginnt. Ein malerischer Waldpfad führt in zahlreichen Serpentinen hinauf zum Aussichtspunkt am Hasentisch, auch Eichelsbergtürmchen genannt. Im Schatten des Pilzfelsen öffnet sich erneut ein weiter Blick auf Schindhard und das Dahner Felsenland. Der Pfad umrundet den Haukenberg in einem weiten Bogen und mündet auf einen Forstweg, der leicht ansteigend zum Hexenplätzel oberhalb von Busenberg führt.

Vom Hexenplätzel zur Eichelbergplatte

Vorbei am Kelterhaus taucht der Weg erneut in den Wald ein und folgt nun dem Busenberger Vogellehrpfad durch ein idyllisches Waldstück. Am Fuß der Buntsandsteinformation Drei Steine, vorbei an der Lourdes-Grotte im Kreuzeckfelsen, erreicht man den unteren Aussichtspunkt an der Eichelbergplatte. Ein schmaler Stichweg führt hinauf zur oberen Plattform neben dem Kreuzeckfels – von dort öffnet sich ein wunderbares Panorama über Busenberg zur Burg Drachenfels und dem waldreichen Dahner Felsenland mit seinen markanten Buntsandsteinformationen.

Rund um den Eichelberg zurück nach Schindhard

Der Pfad schlängelt sich weiter durch abwechslungsreichen Wald, führt bergab und dann scharf links, um den Eichelberg in einem weiten Bogen zu umrunden. Am Wanderparkplatz Schindhard quert der Weg die Landstraße zwischen Schindhard und Busenberg und führt direkt zurück in den Wald, unterhalb der Eilöchel-Felsen sanft bergab. Am Waldrand öffnet sich der Blick über Wiesen zum Hochsteinmassiv und zur Dahner Burgengruppe.

Über Wiesenlandschaften zum Ziel

Zuletzt führt der Weg am Waldrand entlang, dann über ausgedehnte Streuobstwiesen zur Landstraße. Parallel zur Straße geht es weiter nach Schindhard, vorbei an den sumpfigen Rohrwiesen am Kulbach. Über die Burgstraße erreicht man schließlich wieder den Ausgangspunkt am Sportplatz Schindhard.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto

Schindhard liegt im südlichen Pfälzerwald, mitten im Wasgau, und ist über ein gut ausgebautes Straßennetz bequem zu erreichen. Von Pirmasens oder Landau kommend führt die B 10 zur Abfahrt Richtung Dahn / Bad Bergzabern, von wo aus man der L 427 folgt. Wer aus Richtung Dahn anreist, durchquert die Ortschaft und fährt am Industriegebiet Dahn-Reichenbach vorbei – ab dort weist die Beschilderung den Weg nach Schindhard. Aus Richtung Bad Bergzabern oder Busenberg gelangt man über dieselbe L 427 direkt in die Region.

Parken & Startpunkt

Direkt am Sportplatz Schindhard, am Ende der Burgstraße, lässt sich das Fahrzeug bequem abstellen. Von Dahn kommend biegt man am Ortseingang von Schindhard ab und fährt hinauf zum Sportplatz – von dort startet der Wald-Erlebnisweg unmittelbar in den Wald.

Verpflegung: Ein kleiner Proviant und ausreichend Wasser gehören in den Rucksack – entlang des Lehrpfads selbst gibt es keine bewirtschaftete Hütte. 

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
11,1 km
Höhenmeter Aufstieg
411 hm
Höhenmeter Abstieg
411 hm
höchster Punkt
385 m
niedrigster Punkt
211 m
ca. Dauer
3:30 – 4:15 h
hundefreundlich, leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Wald-Erlebnisweg (Eichhörnchen auf rotem Grund)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat