Spirkelbacher Höhenweg – Wanderung durch den Pfälzerwald zu Felsen, Aussichtspunkten & Naturerlebnissen
Fakten
Tourencharakter
Erlebe den Spirkelbacher Höhenweg im Pfälzerwald: Eine abwechslungsreiche Wanderung vorbei an Buntsandsteinfelsen, Aussichtspunkten wie Wackelstein & Buchholzfelsen, Kletterfelsen am Rindsberg und idyllischen Weihern. Perfekt für Naturliebhaber und Wanderfreunde.
Der Spirkelbacher Höhenweg ist eine etwa 12 Kilometer lange Rundwanderung, die vor allem durch den langen Kammwanderweg auf dem Rücken des Rindsbergs besticht. Er startet am Wanderparkplatz beim Spirkelbacher Friedhof und führt durch das idyllische Wiesental entlang des Spirkelbachs. Höhepunkte sind das beeindruckende Felsmassiv Prälatenkammer mit historischen Höhlen und das Aussichtsfelsplateau »Prälatentürmchen«. Weiter geht es zur PWV-Schutzhütte Spirkelbach, ideal zum Rasten. Der Weg führt steil auf den Rindsberg mit malerischem Mischwald und moosbedeckten Sandsteinfelsen. Der Wackelstein, ein markanter Felsen, bietet wunderbare Panoramen. Über den Buchholzfelsen genießt man Ausblicke auf Trifels, Anebos und Scharfenburg. Der Weg passiert den beliebten Kletterfels Rindsberg Westpfeiler und die Weiherwände. Der Rückweg führt am idyllischen Schafwoog Weiher zurück nach Spirkelbach. Die Route verbindet Natur, Geschichte und spektakuläre Aussichten im Pfälzerwald.
Höhenprofil
Routenbeschreibung
Durchs Wiesental am Spirkelbach
Vom Wanderparkplatz beim Spirkelbacher Friedhof aus führt der Weg über Wiesen und vorbei an einem kleinen Weiher ins Ortszentrum von Spirkelbach Entlang der Talstraße öffnet sich das idyllische Wiesental, durch das der Spirkelbach fließt. Vorbei an grünen Kuhweiden folgt man dem Bachlauf, bis der Pfad nach rechts auf einen Forstweg Richtung Prälatenkammer abzweigt. Bald passiert man die Waldhütte »In den drei Eichen« und erreicht nach knapp zwei Kilometern das erste große Highlight: das geheimnisvolle Felsmassiv der Prälatenkammer.
Felsmassiv Prälatenkammer – Buntsandstein & Geschichte
Ein schmaler Wanderpfad windet sich bergauf, bis man vor den gewaltigen Buntsandsteinfelsen der Prälatenkammer steht. Zahlreiche Trampelpfade laden dazu ein, zwischen Spalten und Felsdurchbrüchen hindurchzustreifen. Zur historischen Prälatenkammer, einer Höhle im Felsmassiv, gelangt man durch einen schmalen, dunklen Felsengang. In den Kriegsjahren soll sich hier ein Geistlicher versteckt haben.
Steigt man höher, erreicht man das Prälatentürmchen, einen Aussichtsfelsen mit weitem Blick über den Pfälzerwald bis hin zum markanten Bavariafels bei Wilgartswiesen. Weiter oben ragt ein schmaler Felsgrat auf, durchzogen von Spalten und Felsenfenstern Der Wanderpfad verläuft entlang des Felsriffs weiter aufwärts in den Wald hinein.
Rast an der PWV-Schutzhütte Spirkelbach
Die Route verläuft zunächst entlang eines breiten Forstwegs und führt dann weiter bergauf über einen schönen Waldpfad zur PWV-Schutzhütte Spirkelbach an der Wegkreuzung »Alte Rödern«. Die mit zahlreichen Sitzgruppen ausgestattete Holzhütte des Pfälzerwald-Vereins ist ein perfekter Rastplatz, um die Stille des Waldes zu genießen – ob bei Sonne, Regen oder Schnee.
Kammwanderung auf dem Rindsberg
Von hier steigt der Spirkelbacher Höhenweg steil zum Bergrücken des Rindsbergs auf. Der Weg verläuft durch einen märchenhaften Mischwald, in dem moosbewachsene Sandsteinfelsen und knorrige Eichen das Bild prägen. Erreicht man den Kammweg, öffnen sich immer wieder weite Ausblicke auf die gegenüberliegenden Höhenzüge mit ihren Buntsandsteinformationen.
Der Wackelstein – Naturdenkmal & Aussichtspunkt
Ein weiterer Höhepunkt auf dem Spirkelbacher Höhenweg ist der Wackelstein, ein gewaltiger Pilzfelsen mit überhängendem »Hut«. Zwei Bänke laden dazu ein, hier zu verweilen und das Panorama über Täler und Höhen des Pfälzerwaldes wirken zu lassen.
Weiter geht es auf dem Kammwanderweg am unscheinbaren Gipfel des Rindsbergs vorbei. Entlang der Höhenroute werden immer wieder alte Grenzsteine passiert.
Buchholzfelsen – Panorama über Annweiler & Trifels
Der Spirkelbacher Höhenweg führt an bemoosten Felsen und Bäumen vorbei und dann bergab in Richtung Buchholzfelsen. Kurz vor dem Felsmassiv quert man einen Forstweg und gelangt dann zu dem malerischen Pfad, der zu den Buchholzfelsen führt.
Der schmale Wanderpfad verläuft entlang des imposanten Buntsandsteinriffs und führt am Ende über Treppen zu einer Aussichtsplattform mit Sitzbank. Von hier schweift der Blick weit über das Queichtal, nach Annweiler und hinauf zu den Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg. Der Buchholzfelsen selbst beeindruckt mit seiner hoch aufragenden Nordwand und einem markanten Felsspalt – ein Monument aus Buntsandstein.
Rindsberg Westpfeiler – Kletterfelsen & Felsgigant
Für gut zwei Kilometer folgt der Spirkelbacher Höhenweg wenig spektakulär einem breiten Forstweg. Dann zweigt er auf einen schönen, schmalen Pfad ab, der sich entlang der steilen Hänge des Rindsbergs hinunter schlängelt. Bald kommt der mächtige Rindsberg Westpfeiler zwischen den Bäumen in Sicht. Abenteuerlustige können für weitere Erkundungen über steile Trampelpfade entlang der Buntsandsteinformation aufsteigen. Der Wanderpfad führt direkt am Fuß der imposanten, 56 Meter hohen Felswand entlang. Hier schlagen die Herzen der Kletterer höher – zahlreiche Kletterrouten machen den Westpfeiler zu einem der beliebtesten Felsen der Region.
Die Weiherwände am Südhang des Rindsberges
Weiter südlich liegen die Weiherwände, zwei eindrucksvolle Buntsandsteinmassive. Zunächst sieht man die Kleine Weiherwand durch den Wald schimmern. Wenig später zweigt ein Pfad zum Fuß der Großen Weiherwand ab – ein Abstecher, der sich lohnt.
Rückweg nach Spirkelbach über den Schafwoog Weiher
Auf dem letzten Abschnitt verlässt man den Wald und quert die Landstraße nach Sarnstall. Der Weg führt am idyllisch gelegenen Schafwoog Weiher vorbei, bevor man wieder ins Dorf Spirkelbach zurückkehrt – erfüllt von einer Wanderung, die Natur, Felsen und weite Ausblicke vereint.
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