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Partnachklamm – Naturgewalt, Wasser & Fels bei Garmisch

Bayerische Alpen
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Der erste Schritt in die Partnachklamm fühlt sich an wie ein Übergang. Die Welt wird schmaler, kühler, lauter. Hohe Felswände rücken nah zusammen, das Licht fällt gefiltert herab, während tief unten das Wasser tosend seinen Weg sucht. Die Klamm liegt im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen und zählt zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern der Bayerischen Alpen. 

Auf rund 700 Metern Länge hat sich der Wildbach Partnach bis zu 80 Meter tief in den Fels geschnitten. Der Weg folgt stets der rechten Bachseite, auf etwa 800 Metern Höhe – sicher angelegt, aber immer nah am Geschehen. 

Eine Landschaft aus Zeit 

Was heute spektakulär wirkt, begann vor rund 240 Millionen Jahren. Damals bedeckte ein flaches Meer das Gebiet der heutigen Klamm. Auf seinem Grund lagerten sich dunkle, harte Muschelkalkschichten ab – der sogenannte Wurstel- oder Knollenkalk. Noch heute lassen sich darin Spuren urzeitlicher Meeresbewohner erkennen. 

Millionen Jahre später folgten weichere Mergel, die als Partnach-Schichten bekannt sind. Während der alpinen Gebirgsbildung entstand der Wamberger Sattel, und die vom Schneeferner auf dem Zugspitzplatt gespeiste Partnach begann, sich tief in das Gestein zu graben. 

Die Kraft des Wassers 

Das Wasser ist allgegenwärtig. Es rauscht, spritzt, tropft von den Felswänden. Über Jahrtausende hat es die Klamm geformt – geduldig, unaufhaltsam. Jeder Schritt eröffnet neue Perspektiven: schroffe Gesteinsmassive, enge Durchgänge, wechselnde Farben zwischen Grau, Grün und Blau. Die Naturgewalt der Partnachklamm zeigt sich nicht in einem Moment, sondern in der Dauer. 

Naturdenkmal seit über 100 Jahren 

Bereits 1912 wurde die Klamm unter Schutz gestellt. Seitdem gilt sie als eindrucksvolles Beispiel alpiner Erosionskraft. Der Besuch ist kein bloßer Spaziergang, sondern ein intensives Naturerlebnis – unmittelbar, roh und eindrucksvoll. 

Wichtige Hinweise für den Besuch 

Tickets werden vorab digital erworben und per QR-Code am Eingang gescannt. In der Klamm gibt es keinen Handyempfang, daher sollte das Ticket unbedingt vorher gespeichert werden. Kinderwägen, Buggys, Rollatoren sowie Drohnen sind nicht erlaubt. Das Gelände ist alpin, der Weg schmal – festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit gehören dazu. 

Am Ausgang bleibt oft ein kurzer Moment des Innehaltens. Die Geräusche klingen nach, der Blick weitet sich wieder. Zurück bleibt das Gefühl, einem Ort begegnet zu sein, der Zeit sichtbar macht.

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St. Barbara Tiefenbach – Gotische Kirche bei Oberstdorf

Allgäuer Alpen
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Die Pfarrkirche St. Barbara erhebt sich still im oberallgäuischen Tiefenbach, ein spätgotischer Bau mit Spuren aus dem Jahr 1458. In den Mauerpartien der Langhausnordwand sind noch Reste der ursprünglichen Marienkapelle sichtbar – ein Zeugnis jahrhundertelanger Geschichte. 

Zwischen 1499 und 1504 entstand aus Teilen der alten Kapelle die heutige Kirche, als Tiefenbach eine eigenständige Pfarrei wurde. Vollendet wurde der Chorbau 1504, die Weihe fand jedoch erst am 21. Juni 1513 durch den Konstanzer Weihbischof statt. 

Gotik trifft Barock 

Der Baustil der Kirche ist ursprünglich Frühgotik, erweitert unter Einbeziehung der alten Bauteile. Im 18. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine umfassende Barockisierung, während das gotische Gewölbe des Chors unangetastet blieb. Das Langhaus erhielt eine mit Stuck verzierte Putzdecke, die Fenster wurden erneuert und vergrößert, und ein Oratorium entstand in der Nordwestecke des Chors. 

1824 folgte eine neue Altarausstattung, 1832 wanderte die reich verzierte Emporenbrüstung näher an den Altarraum. Restaurierungen in den Jahren 1843/44, 1879/83, 1933, 1938 und 1960 formten die Kirche in ihrer heutigen Gestalt. 

Künstlerische Kostbarkeiten 

Die Kirche beherbergt zahlreiche Schätze: einen alten Christopherus, die Figur des Hl. Teodul, Apostelbilder an der Emporenbrüstung, den gotischen Taufstein, vier barocke Medaillons, Freskoreste und einen barocken Kreuzweg. Auch das Kruzifix, die Orgel und die Kirchenfenster erzählen von der jahrhundertealten Kunstfertigkeit. 

Erinnerung und Geschichte 

St. Barbara birgt zudem eine Gedenktafel der Grafen von Königseck aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges. Die Kirche spiegelt nicht nur religiöse Geschichte wider, sondern auch die Entwicklung der Oberallgäuer Gemeinschaft – von der Marienkapelle über die spätgotische Pfarrkirche bis zur barocken Umgestaltung. 

Restaurierungen und Erhalt 

Zuletzt wurde die Kirche außen 1981 renoviert und im Inneren 1992 umfassend instand gesetzt. Jede Renovierung, jede Pflegeaktion trägt dazu bei, dass die Pfarrkirche St. Barbara bis heute als Zeitzeuge des Glaubens und der Kunst im Oberallgäu erhalten bleibt. 

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Starzlachklamm Bayern – Tosende Wasserfälle & Naturerlebnis

Allgäuer Alpen
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Hoch am Fuß des Grünten zwischen Sonthofen-Winkel und der Topfenalpe erstreckt sich die Starzlachklamm, ein Meisterwerk der Natur. Jahrtausende des Wassers haben hier die Felsen geformt, kesselförmige Wassermühlen geschaffen und die tosenden Wasserfälle in die Schlucht getrieben. Die Starzlach, die hier entspringt, springt wie ihr Name verrät über die Felsen – ein lebendiger „Sturzbach“, der die Klamm in ein Naturtheater verwandelt. 

Entstehung und Geologie 

Die Starzlachklamm ist weit mehr als nur ein Wasserfall. Sie ist eine geologische Schatzkammer: Oberkreide- bis Alttertiär-Gestein, bruchtektonisch beanspruchte Schichten und die beeindruckenden Moränenablagerungen der Würmzeit erzählen von der Erdgeschichte der Alpen. Die Klamm gilt zudem als Nummulitenklamm, benannt nach den münzenförmigen Tierresten, die vor rund 30 Millionen Jahren im Meeresschlamm entstanden. Sogar seltene Fossilien wie die Krabbe Xanthopsis sonthofenensis lassen sich hier finden. 

Abenteuerliche Schluchtwanderung 

Der Einstieg erfolgt am 12 Meter hohen Schleierfall, wo das Wasser in schäumenden Strudeln über die Felsen springt. Über Brücken, Stege und Treppen windet sich der Weg durch die enge Schlucht, vorbei an beeindruckenden Wasserfällen und überhängenden Felsformationen. Kinder sind fasziniert von der tosenden Natur, Erwachsene genießen die Kraft des Wassers und die urwüchsige Landschaft. 

Für eine längere Wanderung führen Serpentinen zur Alpe Topfen oder zum Berggasthof Alpenblick. Wer möchte, kann einen Abstecher zur Erlebniswelt Erzgruben am Grünten machen und alles über die Bergbaugeschichte des „Wächters des Allgäus“ erfahren. 

Familienfreundlich und sicher 

Obwohl die Klamm schmale Pfade und Treppen bietet, ist sie für Familien geeignet. Kleinkinder können in Tragen mitgenommen werden; feste Schuhe sind empfehlenswert, da es an vielen Stellen rutschig ist. Wer die Klamm in Ruhe genießen möchte, sollte Stoßzeiten vermeiden. Für kürzere Ausflüge lässt sich die Klamm auch auf dem Hin- und Rückweg erkunden, ohne die gesamte Wanderung zu absolvieren. 

Anfahrt und Tipps 

Parkplätze gibt es am Wanderparkplatz Starzlachklamm in Sonthofen-Winkel. Toiletten stehen zur Verfügung, in den Wintermonaten jedoch geschlossen. Der Parkplatz ist mit Parkster (Zone 86720) buchbar. Von hier aus erreicht man die Klamm, den Bergbauernmuseum, die Sturmannshöhle und die Breitachklamm – ein perfekter Ausgangspunkt für Natur- und Familienerlebnisse im Allgäu. 

Die Magie der Starzlachklamm 

Wer durch die Starzlachklamm wandert, erlebt das Allgäu von seiner wildromantischsten Seite. Tosende Wasserfälle, schäumende Kaskaden und kesselförmige Wassermühlen lassen die Natur lebendig werden. Ein Ausflug hierher ist nicht nur ein Abenteuer für Kinder, sondern auch eine stille Begegnung mit der Urkraft der Natur – unvergesslich und faszinierend zugleich. 

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Untere Firstalm Spitzingsee – Wandern, Skifahren & Rodelspaß

Mangfallgebirge
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Die Untere Firstalm liegt eingebettet im Firstgraben, umrahmt von Brecherspitz, Bodenschneid und Suttenstein. Ganzjährig geöffnet, ist sie ein beliebtes Ziel für Wanderer, Rodel-Fans und Skitourengeher. Am schnellsten erreichbar vom Parkplatz Kurvenlift östlich des Spitzingsees, führt ein breiter Forstweg in rund 45 Minuten hinauf. 

Im Winter wird die Forststraße zur beliebten Rodelbahn, ideal für Familien mit kleinen Kindern. Schlitten können direkt an der Alm ausgeliehen werden. Ein lohnendes Skitourenziel ist der Brecherspitz-Westgipfel (1.630 m), der in etwa einer Stunde erklommen werden kann. 

Wander-Highlights ab der Unteren Firstalm 

In der Sommer- und Wandersaison lockt der Hauptgipfel des Brecherspitz (1.683 m). Über den Westgipfel führt ein felsiger, teils ausgesetzter Grat zum Gipfel. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier erforderlich. 

Die Bodenschneid (1.669 m) lässt sich über den Suttenstein innerhalb von 1 ¼ Stunden erreichen. Die Obere Firstalm (1.375 m) liegt nur zehn Minuten entfernt. Wer weiter wandern möchte, erreicht das Bodenschneidhaus (1.365 m) oder die Albert-Link-Hütte (1.053 m) in jeweils etwa 1 ¼ Stunden. 

Kulinarisch werden auf der Alm bayerische Spezialitäten, Brotzeiten und süße Leckereien angeboten. Übernachtungen sind auf der Unteren Firstalm nicht möglich. 

Anfahrt & Parkmöglichkeiten 

Mit dem Auto: Über die Autobahn München – Salzburg (A8) bis Ausfahrt Weyarn. Weiter über Miesbach und Schliersee nach Neuhaus. Hinter dem Ortsende von Neuhaus rechts Richtung Spitzingsee und zum Spitzingsattel hinauf. Gleich danach rechts zum Kurvenlift abbiegen, Auto am großen Parkplatz abstellen. Entfernung von München: ca. 65–70 km. 

Mit Bus & Bahn: Mit der Bayerischen Oberlandbahn von München Hauptbahnhof bis Schliersee. Von dort mit Bus-Linie 9562 bis zur Haltestelle Spitzingsattel. Anschließend 10 Minuten Fußweg zum Parkplatz Kurvenlift. 

Aufstieg & Wegbeschreibung 

Vom Parkplatz Kurvenlift führt der breite Forstweg in 45 Minuten zur Unteren Firstalm (ca. 200 Höhenmeter). Am westlichen Ende des Parkplatzes zeigt ein großer Wegweiser Richtung Alm. Durch dichten Bergwald, vorbei an einzelnen Gebäuden, und über leicht ansteigende Wege erreicht man schließlich die Alm. 

Winter & Faschingstradition 

Die Untere Firstalm liegt im Skigebiet Spitzingsee und ist im Winter eine lebhafte Skihütte. Der Skialmfasching, älteste Tradition Oberbayerns seit 1925, findet jährlich am Faschingssonntag ab 10 Uhr statt. Maskierte genießen günstigere Liftpreise, Maskenprämierungen und das „Zipfäbobrenaz“, ein Rennen mit frisierten Kinderschlitten. 

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Markus Wasmeier Freilichtmuseum: Historische Welt am Schliersee

Mangfallgebirge
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum öffnet die Tore zu einer anderen Zeit. Zwischen den sanften Hügeln am Südufer des Schliersees breitet sich das ländliche Oberbayern des 18. und 19. Jahrhunderts in voller Pracht aus. Die weitläufige Anlage zeigt historische Bauernhöfe, Werkstätten und Stadel, die originalgetreu aus der Region zusammengetragen und restauriert wurden. Viele dieser Gebäude wären andernorts dem Verfall oder Abriss ausgeliefert gewesen. 

Auf den Wegen zwischen den Höfen offenbaren traditionelle Wohnstuben mit bemalten Möbeln, Kachelöfen und handwerkliche Werkstätten die Lebenswelt vergangener Generationen. Schmiede, Töpfer, Imker und andere Handwerker vermitteln das alte bayerische Handwerk authentisch und erlebbar. Die Details in jedem Gebäude erzählen Geschichten von einfacher Landwirtschaft, regionaler Kultur und handwerklicher Kunstfertigkeit. 

Die Gastwirtschaft „Beim Wofen“ bietet regionale Spezialitäten aus hochwertigen Zutaten. Frisches Bauernbrot, hausgemachter Obazdn, saftiger Schweinsbraten und ein kühles Helles aus der Brauerei laden zum Verweilen ein. Der Biergarten mit Blick auf die historischen Höfe und die Alpen sorgt an sonnigen Tagen für ein besonders stimmungsvolles Ambiente. 

Eine Wanderung zu den Josefsthaler Wasserfällen lässt sich ideal mit einem Besuch im Freilichtmuseum kombinieren, wodurch ein ganzer Tag voller Entdeckungen entsteht. Das Gelände, eingebettet in die malerische Bergkulisse, macht das Freilichtmuseum Schliersee zu einem Erlebnis, das Geschichte spürbar und sichtbar werden lässt. Alte Traditionen, bayerisches Landleben und handwerkliche Fertigkeiten verschmelzen hier zu einem lebendigen Bild vergangener Zeiten.

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Gößweinstein – Barock, Burgen und fränkische Natur erleben

Fränkische Schweiz
, Fränkische Alb , Deutschland
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Zwischen den sanften Hügeln der Fränkischen Schweiz liegt Gößweinstein, ein Ort, der Vergangenheit und Gegenwart in einem leisen Flüstern vereint. Die Wallfahrtsbasilika zur Heiligen Dreifaltigkeit erhebt sich majestätisch über dem Markt, ihr Barock glänzt in der Sonne, während die vom Architekten Balthasar Neumann entworfenen Bögen und Kuppeln Geschichten aus dem 18. Jahrhundert erzählen. Besucher staunen über die präzisen Details, die das Licht in schimmernde Muster auf den Marmorböden wirft. 

Historische Sehenswürdigkeiten in Gößweinstein 

Die Burg Gößweinstein, ein stolzes Relikt vergangener Zeiten, thront auf dem Felsenrücken und bietet atemberaubende Ausblicke über das Wiesenttal. Zwischen Burgen, Ruinen und Schlössern entfaltet sich die Region wie ein lebendiges Geschichtsbuch. Zahlreiche Höhlen, darunter Tropfsteinhöhlen und Fossilienlager, machen die Fränkische Schweiz zu einem Paradies für Entdecker. Historische Mühlen und die nostalgische Dampfbahn Fränkische Schweiz ergänzen das kulturelle Erlebnis und lassen Technik und Tradition aufeinandertreffen. 

Naturerlebnis und Outdoor-Aktivitäten 

Die Landschaft rund um Gößweinstein ist ein Eldorado für Wanderer. Über 260 Kilometer markierte Wanderwege führen durch dolomitkalkreiche Felsen, zu Aussichtspunkten und idyllischen Tälern. Für Familien lockt der Walli-Maus-Weg mit interaktiven Stationen, während Abenteurer Klettern, Kajakfahren, Bogenschießen oder Discgolfen genießen können. Saisonal geführte Wanderungen und Nachtwächter-Rundgänge laden ein, das Natur- und Kulturerlebnis vertieft zu entdecken. 

Kultur und Brauchtum hautnah 

Osterbrunnen, Tanzlinden und traditionelle Feste vermitteln Einblicke in die fränkische Kultur. In der Basilika erwartet Gäste ein Orgelspiel nach der Führung, das die barocke Pracht akustisch unterstreicht. Wer auf der Burg steht, spürt die Geschichte unter den Füßen und den Atem der Zeit in den Mauern. Gößweinstein verbindet das rustikale Flair der Fränkischen Schweiz mit architektonischem Glanz und lädt zu einem unvergesslichen Ausflug ein.

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Burg Gößweinstein: Mittelalterliche Gipfelburg in der Fränkischen Schweiz

Fränkische Schweiz
, Fränkische Alb , Deutschland
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Auf einem steilen Jurafelsen erhebt sich Burg Gößweinstein, überblickt das Wiesenttal und den Wallfahrtsort. Die Mauern der mittelalterlichen Gipfelburg erzählen von Jahrhunderten voller Konflikte, Wiederaufbau und neugotischer Pracht. Ein Ort, an dem Geschichte und Natur miteinander verschmelzen. 

Historische Architektur und neugotische Umbauten 

Die Ursprünge der Burg Gößweinstein reichen ins frühe Mittelalter zurück, als Graf Goswin die Festung errichten ließ. Zerstörungen, Fehden und Wiederaufbauten prägen das Bild bis heute. Neugotische Umbauten von Edgar Freiherr von Sohlern verleihen dem Schloss die charakteristische Silhouette mit Treppengiebeln, Zinnenkranz und Balustrade. Diese architektonischen Details lassen die Burg als authentisches Ausflugsziel erscheinen. 

Panoramablicke über das Wiesenttal 

Von der Burg erstreckt sich ein beeindruckender Blick über die Fränkische Schweiz. Das Wiesenttal breitet sich aus, während die Basilika von Gößweinstein in der Ferne leuchtet. Besucher erleben die Region aus einer einzigartigen Perspektive, die selbst erfahrene Wanderer in Staunen versetzt. 

Historische Räume und Entdeckungen 

Die Burg bietet eine Vielfalt an Räumen: Verlies, Kapelle, Kemenate, romanisches Zimmer, Kellergewölbe und ehemalige Burgschänke laden zu eigenen Erkundungen ein. Die Kombination aus mittelalterlicher Baukunst und romantischer Neugotik macht die Burg Gößweinstein zu einem faszinierenden Ziel für Kulturliebhaber und Wanderfreunde. 

Idealer Startpunkt für Ausflüge 

Dank der zentralen Lage eignet sich die Burg perfekt als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung. Die Zufahrt erfolgt über einen Privatweg, Parkmöglichkeiten direkt auf der Burg sind nicht vorhanden. Zahlreiche Treppen erfordern Trittsicherheit, doch jede Stufe belohnt mit einem historischen Erlebnis und einem grandiosen Ausblick. 

Die Verbindung von Geschichte, Architektur und Natur macht Burg Gößweinstein zu einem Ort, an dem Vergangenheit lebendig wird. Zeitlose Mauern, beeindruckende Aussichten und die Umgebung der Fränkischen Schweiz schaffen Bilder im Kopf, die noch lange nachklingen.

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Basilika Gößweinstein: Wallfahrtskirche der Heiligsten Dreifaltigkeit

Fränkische Schweiz
, Fränkische Alb , Deutschland
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Zwischen sanften Hügeln der Fränkischen Schweiz erhebt sich die Basilika Gößweinstein, deren doppelte Türme das Land majestätisch überblicken. Das Gotteshaus gilt als zweitgrößter Wallfahrtsort im Erzbistum Bamberg und als bedeutendster Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands. Jahr für Jahr führen über 160 Wallfahrtsgruppen zum heiligen Ort. 

Barocke Pracht von Balthasar Neumann 

Errichtet zwischen 1730 und 1739, verkörpert die Basilika Gößweinstein die Höhepunkte spätbarocker Architektur. Der fränkische Baumeister Balthasar Neumann schuf ein sakrales Meisterwerk, dessen Innenraum durch prächtige Deckenfresken, Stuckaturen und lichtdurchflutete Altäre beeindruckt. Pilger und Kunstliebhaber gleichermaßen erleben hier die Symbiose von Spiritualität und barocker Baukunst. 

Mythen und Wallfahrtsgeschichte 

Das Gnadenbild der Heiligsten Dreifaltigkeit erzählt Legenden von unerschütterlicher Verehrung. Schon im 16. Jahrhundert zog das Bild Gläubige an, die seine Unbeweglichkeit als Zeichen göttlicher Präsenz deuteten. Wallfahrtsort Gößweinstein entwickelte sich so zu einem spirituellen Zentrum der Region, unterstützt von Franziskanern, die die Gläubigen betreuen. 

Wallfahrtsmuseum und sakrale Schätze 

Das 2008 eröffnete Wallfahrtsmuseum Gößweinstein bietet auf drei Stockwerken Einblicke in Pilgergeschichte, Votivgaben und Reliquien. Rosenkränze, Kreuzwege und kunstvolle Votivfiguren aus Wachs dokumentieren die jahrhundertelange Spiritualität. Führungen und Orgelkonzerte vertiefen das Erlebnis der Basilika und ihrer sakralen Umgebung. 

Spirituelles Zentrum der Fränkischen Schweiz 

Umgeben von den malerischen Orten und Wanderwegen der Fränkischen Schweiz, fungiert die Basilika als kulturelles und religiöses Herz der Region. Die Kombination aus barocker Architektur, bewegender Wallfahrtsgeschichte und der Ruhe des Ortes erzeugt Bilder im Kopf, die noch lange nachklingen. Pilger wie Besucher finden hier Inspiration, Einkehr und den unvergesslichen Ausblick auf den historischen Luftkurort Gößweinstein.

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Fladensteine bei Bundenthal – Naturdenkmal im Dahner Felsenland

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Fladensteine liegen am östlichen Rand von Bundenthal, eingebettet ins Dahner Felsenland. Direkt nördlich davon erhebt sich der Jüngstberg. Zwischen Stämmen und Moos ragt die Felsgruppe aus dem Wald empor: kantig, verwittert, von der Zeit geformt.

Die Sieben Brüder – Buntsandstein mit Geschichte

Die Felsformation der Fladensteine wird auch die Sieben Brüder genannt. Sie ziehen sich langgestreckt durch den Wald, ein Grat aus Buntsandstein, insgesamt 52 Meter, von Wind und Wasser gezeichnet.

Der westlichste und höchste Fels trägt den Namen Bundenthaler Turm. Ihm folgen der Namenlose Turm, der Ilexturm, der Stuhl, der Jüngstturm, der Backofen und schließlich der Erlenbacher Turm. Jeder steht für sich, und doch gehören sie zusammen. Schmale Pfade führen rund um das Buntsandsteinriff. Schritt für Schritt eröffnen sich neue Perspektiven, neue Linien, neue Bilder.

Kletterfelsen mit Tradition

1904 wurde der Fladenstein erstmals bestiegen – von Friedrich und Karl Jung. Später lag hier ein Gipfelbuch, und über Jahrzehnte zog es Kletterer im Dahner Felsenland an diesen Ort. Bis heute gelten die Fladensteine als vielseitiger Kletterfelsen mit zahlreichen Touren.

Wege zwischen Fels und Wald

Die Fladensteine liegen direkt an bekannten Wanderwegen des Dahner Felsenlands. Der Felsenland Sagenweg führt an ihnen vorbei, ebenso die Jüngstberg-Tour. Man geht auf schmalen Pfaden, hört den eigenen Schritt, den Wind in den Kronen, das leise Arbeiten des Waldes.

Geopfad Fladensteine – Reise in die Erdgeschichte

Der etwa einstündige Geopfad Fladensteine führt rund um das Felsmassiv und entführt dabei mehr als 250 Millionen Jahre in die Vergangenheit. An Schautafeln wird über die Entstehung der Gesteine, ihre regionalen Vorkommen und ihre Nutzung als wertvolle Rohstoffe informiert.

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Steinwand Rhön – Klang aus Stein im Herzen der Berge

Hohe Rhön
, UNESCO-Biosphärenreservat Rhön , Deutschland
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Zwischen Wald und Himmel erhebt sich die Steinwand Rhön wie eine steinerne Klinge. Zackig durchbricht der Fels das Grün der Landschaft, grau bis grünlich schimmernd, still und doch voller Spannung. Hoch über dem Tal, unweit von Poppenhausen und der Wasserkuppe, öffnet sich eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler der Region. 

Phonolith, der klingende Stein 

Die bis zu 28 Meter hohe und über 100 Meter lange Felswand besteht aus Phonolith, einem vulkanischen Gestein, das beim Anschlagen klingt. Sechseckige Säulen reihen sich aneinander, geformt durch vulkanische Kräfte vor Millionen Jahren. Als Ausläufer der Maulkuppe ragt die Wand bis auf rund 650 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als höchste Felswand im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Eines der bedeutendsten Klettergebiete Hessens 

An der steilen Vorderseite entfaltet sich ein wahres Kletterparadies in der Rhön. Rund 100 bis 150 Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden II bis VIII (UIAA) durchziehen den Fels. Risse, Kanten und Platten fordern Technik und Konzentration. Ergänzt wird das Gebiet durch die Teufelskanzel und die Hintere Steinwand. Als einziger Kletterfelsen der hessischen Rhön besitzt die Steinwand einen besonderen Stellenwert. 

Natur, Respekt und Geschichte 

Der Naturklettergarten, betreut von der DAV Sektion Fulda, liegt in Privatbesitz und verlangt achtsames Verhalten. Ein striktes Magnesiaverbot schützt den Fels und seine Umgebung. Seit der Auszeichnung als Nationales Geotop wird die Steinwand auch als Fenster in die Erdgeschichte verstanden – ein Ort, an dem vulkanische Vergangenheit, sportliche Gegenwart und stille Landschaft miteinander verschmelzen.

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Zipfelsfall Bad Hindelang – Wasserfall & Wanderung erleben

Allgäuer Alpen
, Zentralalpen Deutschland , Deutschland
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Mit jedem Schritt durch Hinterstein, dem kleinen Ortsteil von Bad Hindelang, spürt man die frische Bergluft, die langsam den Kopf frei macht. Schon von der Kirche aus ist der Zipfelsfall in der Ferne zu erkennen: ein Wasserfall, der den Zipfelsbach über Felsen 300 Meter in die Tiefe stürzt. Das Rauschen des Wassers füllt die Luft mit einem belebenden, fast magischen Geräuschteppich. 

Ankunft am Zipfelsfall – Natur pur erleben 

Vom Parkplatz in Hinterstein führt der Weg zunächst durch einen schmalen Waldpfad, gesäumt von Moos und Farnen, hin zu einem der malerischsten Wasserfälle in Bayern. Der Zipfelsbachwasserfall wirkt wie ein lebendiges Gemälde, die Wassermassen stürzen unaufhaltsam über die Felsen, gleißendes Wasser trifft auf dunkle, nasse Steine. Die kühle, reine Luft lädt zum tiefen Einatmen ein, jeder Atemzug fühlt sich an wie eine kleine Bergbefreiung. 

Auf dem Weg spürt man den leisen Pulsschlag der Natur: das Rascheln der Blätter, der Duft feuchter Erde und der Sprühnebel des Wasserfalls, der im Sonnenlicht glitzert. Immer wieder öffnen sich kleine Blicke auf den tosenden Zipfelsbach, der sich seinen Weg durch das Tal bahnt. 

Aufstieg zum Köpfle – Panorama & Bergblick 

Weiter führt der Wanderweg bergauf Richtung Aussichtspunkt Köpfle, einem der schönsten Aussichtspunkte im Hintersteiner Tal. Jeder Schritt auf den idyllischen Pfaden belohnt mit neuen Perspektiven: die umliegenden Gipfel der Allgäuer Alpen, grüne Wiesen, dichte Wälder und das sanft geschwungene Tal. Oben angekommen, öffnet sich ein Panorama, das die Seele beruhigt und die Weite der Natur spürbar macht. 

Das Köpfle eignet sich perfekt für kurze Rastpausen, Fotos oder einfach nur, um den Blick über die Gipfel schweifen zu lassen. Hier verschmilzt die Bergwelt mit dem Rauschen des Zipfelsbachs in einer unvergesslichen Symphonie aus Wasser, Licht und Luft. 

Wildfräuleinstein – Legenden am Wegesrand 

Vom Köpfle aus geht es weiter zum Wildfräuleinstein, einer geheimnisvollen Felsformation nahe des Wasserfalls. Die Sage erzählt von einem wilden Fräulein, das in den Felsen versteinert wurde – ein Ort voller Mythen und Geschichten. Beim Anblick des imposanten Felsens fühlt man die Jahrhunderte alter Legenden und die mystische Kraft der Alpen. 

Die Pfade dahin winden sich durch blühende Wiesen und lichte Wälder, vorbei an Farnen und Bergblumen. Jeder Schritt lässt das Gefühl entstehen, Teil einer Landschaft zu sein, die zeitlos scheint. Der Wildfräuleinstein verbindet Natur, Kultur und Geschichte auf eine Weise, die den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis macht. 

Rückweg durch Wälder & Wiesen 

Der Rückweg nach Hinterstein folgt idyllischen Pfaden durch den Wald, vorbei an kleinen Bächen und bunten Bergwiesen. Die Geräusche des Zipfelsbachs klingen noch lange nach, das Bild des Wasserfalls bleibt im Kopf. Die Wanderung ist leicht zu gehen, bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten für Pausen, Fotos oder einfach, die Natur in Ruhe zu genießen. 

Unterwegs lassen sich kleine Abenteuer entdecken: versteckte Felsen, Moose, alte Wurzeln, die über den Weg wachsen, und immer wieder der Ausblick auf den tosenden Zipfelsfall. Am Ende der Runde erreicht man wieder Hinterstein, erfüllt von Eindrücken, Naturgeräuschen und dem Duft frischer Bergluft. 

Tipps für Wanderer & Naturfreunde 

  • Parkplatz Hinterstein: Startpunkt der Wanderung, direkt hinter der Kirche 

  • Dauer: Rundgang zum Wasserfall, Köpfle und Wildfräuleinstein in 2–3 Stunden 

  • Schwierigkeitsgrad: Leicht bis moderat, familienfreundlich 

  • Besonderheiten: Zipfelsbachwasserfall, Köpfle-Aussicht, Wildfräuleinstein, Allgäuer Alpen 

  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Kamera, Wasser, evtl. Wanderstöcke 

Fazit: Zipfelsfall – Natur, Wasser & Legenden erleben 

Die Wanderung zum Zipfelsfall Bad Hindelang ist ein Erlebnis für alle Sinne: das Rauschen des Wasserfalls, die klare Bergluft, das Panorama vom Köpfle und die mystische Aura des Wildfräuleinsteins schaffen ein unvergessliches Naturerlebnis. Für Wanderer, Familien oder Naturliebhaber ist der Zipfelsbachwasserfall ein Ziel, das die Schönheit der Allgäuer Alpen perfekt widerspiegelt.

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Der Barenberg im Harz – Naturerlebnis mit beeindruckenden Ausblicken

Naturpark Harz
, Harz , Deutschland
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Der Barenberg ist ein Ausichtsberg im Oberharz, südlich von Schierke in Sachsen-Anhalt. Mit einer Höhe von etwa 695 Metern ist er zwar nicht der höchste Gipfel der Region, bietet jedoch spektakuläre Ausblicke auf das wildromantische Elendstal, das Brockenmassiv und das umliegende Harzvorland. Besonders bei Wanderern ist der Barenberg beliebt, da er über gut ausgeschilderte Wege erreichbar ist und entlang der Route zahlreiche Naturhighlights wie beeindruckende Granitklippen und stille Waldpfade zu entdecken sind.

Lage

Der Barenberg liegt im Nationalpark Harz, südlich des kleinen Ortes Elend und nordwestlich von Braunlage. Er befindet sich in der Nähe des Zusammenflusses der Kalten Bode und ist Nachbar zu weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Barenbergklippenpfad, den Schnarcherklippen und dem Aussichtspunkt Helenenruh.

Aussichtspunkte rund um den Barenberg

Rund um den Barenberg im Harz eröffnen sich bei guter Sicht zahlreiche eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Besonders lohnenswert ist ein Abstecher zur Helenenruh, einem beliebten Aussichtspunkt mit freiem Blick ins tief eingeschnittene Elendstal, zur Kalten Bode und auf den sagenumwobenen Brocken.

Direkt am Barenberg selbst befinden sich die Granitklippen, eine wilde, zerklüftete Felsformation, von der man weit ins Tal und bis zum Brockenplateau schauen kann. Etwas weiter nordwestlich bei Schierke ragen die Schnarcherklippen aus dem Wald – bizarre Felsen, die nicht nur mit einer Rundumsicht beeindrucken, sondern auch Klettermöglichkeiten bieten.

Auch der Gipfelbereich des Barenbergs selbst hält besondere Momente bereit: Zwar gibt es keine offizielle Aussichtsplattform, doch bieten sich entlang lichtungsartiger Stellen natürliche Panoramablicke auf die bewaldeten Höhenzüge des Oberharzes.

Wanderwege rund um den Barenberg

Der Barenberg ist hervorragend an das Wanderwegenetz des Oberharzes angebunden und über mehrere gut ausgeschilderte Routen erreichbar. Besonders beliebt ist der Rundwanderweg „Von Elend zu den Granitklippen am Barenberg“, eine etwa 7 Kilometer lange Tour mit rund 250 Höhenmetern. Die Strecke führt durch dichte Wälder, vorbei an eindrucksvollen Felsformationen, und bietet unterwegs immer wieder herrliche Ausblicke.

Ein weiterer attraktiver Weg ist der Klippenweg, der die Orte Schierke, Elend, den Barenberg und den Aussichtspunkt Helenenruh miteinander verbindet. Diese Route folgt größtenteils dem Lauf der Kalten Bode und erschließt mehrere landschaftliche Höhepunkte.

Auch der bekannte Harzer-Hexen-Stieg verläuft in der Nähe. Vom Bahnhof Elend oder Schierke aus führen markierte Zubringerwege direkt hinauf zum Barenberg.

Für Naturfreunde besonders reizvoll ist der Themenpfad Elendstal, der das romantische Flusstal der Kalten Bode durchquert und hinauf zu den Granitklippen am Barenberg führt.

Geschichte

Der Name „Barenberg“ stammt vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort „ber“ für „Bär“ ab, was auf frühere Bärenvorkommen in der Region hinweisen könnte. Der Berg selbst spielte keine bedeutende militärische oder wirtschaftliche Rolle, entwickelte sich jedoch seit dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde und Harzreisende. Auch während der DDR-Zeit war der Barenberg ein geschätztes Wanderziel. Heute gehört er zum Schutzgebiet des Nationalparks Harz und bietet Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.

Anreise

Mit dem Auto: Über die Bundesstraße B27 gelangt man bequem nach Elend oder Schierke. In beiden Orten sind Parkmöglichkeiten vorhanden. 
Mit der Bahn: Der Bahnhof Elend wird von der Harzer Schmalspurbahn angefahren. Von dort dauert der Aufstieg zum Gipfel etwa eine Stunde. 
Wandern: Empfehlenswerte Wanderungen starten in Elend oder Schierke, beispielsweise der Rundweg „Von Elend zu den Granitklippen am Barenberg“, der abwechslungsreiche Naturerlebnisse bietet.

Der Barenberg ist ein lohnendes Ziel für alle, die die Natur des Harzes genießen und dabei beeindruckende Ausblicke und geologische Besonderheiten erleben möchten.

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Die Kalmit: Höchster Berg im Pfälzerwald mit Panoramablick & Geschichte

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Kalmit ist mit 673,64 m ü. NHN der höchste Berg im Pfälzerwald und nach dem Donnersberg der zweithöchste Gipfel der gesamten Pfalz. Wer hier oben steht, versteht sofort, warum zeitgenössische Wanderer die Kalmit einst als »den schönsten Aussichtsberg der Pfalz« bezeichneten: Der Blick reicht weit über die Rheinebene, an klaren Tagen bis zum Schwarzwald.

Die Kalmit liegt im Naturpark Pfälzerwald und im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord – einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas. Ihr Gipfel erhebt sich rund 3,8 km westnordwestlich von Maikammer und 5,5 km südwestlich von Neustadt an der Weinstraße.

Lage und Umgebung

Die Kalmit liegt in der Haardt, dem steilen Ostrand des Pfälzerwalds. Um den Gipfel gruppieren sich mehrere Vorberge, darunter der Hüttenberg (620 m) im Südwesten – auf dem das bekannte Felsenmeer am Hüttenberg liegt – sowie der Taubenkopf (603 m) im Nordosten und der Stotz (603 m) im Süden.

Das Kalmitmassiv ist von mehreren Quellen umgeben. Im Osthang entspringt der Alsterweiler Bach, der nach Maikammer fließt. Nordwestlich des Gipfels hat der Kaltenbrunnertalbach seinen Ursprung. Das Einzugsgebiet der Kalmit speist über verschiedene Bäche schließlich den Speyerbach und damit das Rheintal.

Natur erleben: Wald, Wasser und Weitsicht

Der Pfälzerwald rund um die Kalmit ist vorwiegend von Mischwald bedeckt. Kiefern dominieren den Baumbestand, Buchen und Eichen sorgen im Herbst für ein leuchtendes Farbenspiel. Wer ruhig und aufmerksam unterwegs ist, kann auf den Wegen zur Kalmit Rehen, Wildschweinen und einer Vielzahl von Waldvögeln begegnen.

Das Kalmitmassiv liegt vollständig im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord – einem UNESCO-anerkannten Schutzgebiet, das sich grenzüberschreitend bis in die französischen Vogesen erstreckt. Für Naturliebhaber ist das eine Garantie: Hier ist die Natur noch weitgehend intakt, die Wege sind ruhig und das Erlebnis echt.

Was steckt im Namen »Kalmit«?

Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt – und das macht ihn umso faszinierender. Eine Deutung leitet ihn vom lateinischen calvus mons»kahler Berg« – ab. Eine andere sieht einen indogermanischen Ursprung in kel/qel für »hoch, ragen«, was den Namen als »Höhenberg« oder »Gipfelberg« erklären würde. Vergleichbare Namen wie Calmont, Kallmünz oder Kalsmunt werden als verwandte Beispiele genannt. Welche Deutung die richtige ist, bleibt offen – vielleicht ist gerade das der Reiz.

Auf dem Gipfel: Was erwartet einen oben?

Kalmithaus – höchste und älteste Wanderhütte im Pfälzerwald

Das Kalmithaus – früher Ludwigshafener Hütte – wurde 1908 von der PWV-Ortsgruppe Ludwigshafen als bewirtschaftete Wanderhütte errichtet. Es ist damit nicht nur die höchstgelegene, sondern auch eine der ältesten Wanderhütten im Pfälzerwald.

Seine Geschichte ist bewegt: Nach dem Zweiten Weltkrieg von der französischen Besatzungsmacht genutzt, 1953 freigegeben, 1957 durch einen Neubau ersetzt. Am 13. November 1981 zerstörte eine Gasexplosion den vorderen Teil des Hauses – der Wiederaufbau dauerte bis 1983. Seit 2012 wird das Kalmithaus nicht mehr ehrenamtlich, sondern durch fest angestelltes Personal bewirtschaftet.

Heute bietet das Kalmithaus auf Terrasse und im Innenbereich pfälzische Küche, Wildspezialitäten und wechselnde Tagesgerichte. Das Haus liegt direkt am Pfälzer Weinsteig und ist zu jahreszeitlich wechselnden Zeiten geöffnet.

Aussichtsturm und Sendeturm

Der Aussichtsturm Kalmit wurde 1928/29 vom Hauptverein des Pfälzerwald-Vereins errichtet – als Ersatz für einen 1868 erbauten und später eingestürzten Vorgänger. Der 21 m hohe Turm war von Anfang an mit Wohnräumen, elektrischem Licht und fließendem Wasser ausgestattet. Heute beherbergt er Relaisfunkstelle, Wetterstation und Fernsicht-Messstation und ist leider für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Königstein – ältestes Bauwerk auf der Kalmit

Auf dem Gipfel steht ein 5,5 m hohes Sandsteindenkmal für König Maximilian I. Joseph von Bayern. Es wurde 1824 von den Bürgern Maikammers und Alsterweilers anlässlich seines 25. Regierungsjubiläums errichtet und ist damit das älteste Bauwerk auf der Kalmit. Volkstümlich wird es »Königstein« genannt. Das Denkmal wurde 2025 saniert.

Höchster Weinberg in Rheinland-Pfalz

Eine Besonderheit der jüngeren Geschichte: Am 25. April 2023 wurde auf der Kalmit der höchstgelegene Weinberg in Rheinland-Pfalz angelegt – eine schöne Verbindung zwischen dem höchsten Berg des Pfälzerwalds und der Weinkultur der Region.

Panoramablick: Was sieht man von der Kalmit?

Von der Terrasse des Kalmithauses reicht der Blick rund 500 Höhenmeter hinab in die Oberrheinische Tiefebene. Gut zu sehen sind die bergnahen Weinbaugemeinden Maikammer (170 m) und St. Martin (225 m), weiter entfernt die Städte Ludwigshafen, Mannheim, Speyer und Philippsburg.

Bei klarer Sicht reicht die Fernsicht bis zum Odenwald bei Heidelberg mit dem Königstuhl (570 m), weiter zum Nordschwarzwald mit der Hornisgrinde (1164 m) – dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds – und der Badener Höhe (1002 m). Ein Panorama, das man sich ruhig eine Weile gönnen sollte – am besten mit einem Glas Pfälzer Wein in der Hand.

Im Nordnordwesten ist der Donnersberg (686 m) zu sehen, der höchste Gipfel der Pfalz. Eine besondere Blickachse verbindet die Kalmit mit dem Schloss Schwetzingen (36 km entfernt), dessen Hauptachse exakt auf den Kalmitgipfel ausgerichtet ist.

Wanderwege auf die Kalmit

Die Kalmit ist Etappenziel mehrerer zertifizierter Wander- und Fernwege:

Der Pfälzer Weinsteig – ein seit 2010 zertifizierter Prädikatsweg des Deutschen Wanderverbandes – führt auf seiner vierten Etappe von Neustadt über das Hambacher Schloss und die Hohe Loog auf den Kalmitgipfel. Anschließend verläuft der Weg durch das Felsenmeer am Hüttenberg hinunter nach St. Martin.

Der Wanderweg mit der Markierung Roter Punkt führt vom Hauptbahnhof Neustadt über die Hohe Loog auf die Kalmit – alternativ von St. Martin über Wolselquelle und Felsenmeer.

Der Weg mit der Markierung Weiß-Grün führt von Maikammer direkt auf die Kalmit – eine rund 11 km lange Rundwanderung mit etwa 500 Höhenmetern, die teilweise auf der Route der Kleinen Kalmit Runde verläuft und Weinromantik mit Pfälzerwald-Idylle verbindet. Wer es kürzer und familienfreundlicher mag, ist mit der Kleinen Kalmit Runde (4,9 km) vom Wanderparkplatz Hüttenhohl bestens bedient – ideal auch für Kinder.

Kalmit-Klapprad-Cup – Kult seit 1992

Seit 1992 findet jährlich der Kalmit-Klapprad-Cup statt – ein Radrennen, bei dem ausschließlich Klappräder ohne Schaltung erlaubt sind. Die rund 6 km lange Strecke führt von Maikammer auf den Gipfel. Ein Pflichttermin für alle, die den Pfälzerwald auch von seiner humorvollen Seite kennenlernen wollen.

FAQ: Häufige Fragen zur Kalmit

Wie hoch ist die Kalmit? 

Die Kalmit ist 673,64 m ü. NHN hoch und damit der höchste Berg im Pfälzerwald.

Wie komme ich auf die Kalmit? 

Der kürzeste Weg führt vom Parkplatz Kalmit direkt unterhalb des Gipfels – von dort sind es nur rund 300 m bis zum Kalmithaus. Wer jedoch das Beste der Region erleben möchte, startet am Wanderparkplatz Hüttenhohl: Die Kleine Kalmit Runde (4,9 km) führt durch das Felsenmeer am Hüttenberg und über lohnenswerte Waldwege auf den Gipfel – und ist damit die deutlich schönere Wahl. Alternativ geht es von Maikammer oder Neustadt über den Pfälzer Weinsteig.

Hat das Kalmithaus geöffnet? 

Das Kalmithaus ist zu jahreszeitlich wechselnden Zeiten geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten direkt auf kalmithaus.de.

Kann man auf dem Kalmit-Aussichtsturm hochgehen? 

Leider nein – der Aussichtsturm ist für Besucher gesperrt, da er heute als Relaisfunkstelle und Wetterstation genutzt wird.

Ist die Kalmit mit Kindern machbar? 

Ja – die Kleine Kalmit Runde ist ausdrücklich familienfreundlich. Das Felsenmeer begeistert Kinder, und der Aufstieg ist gut machbar.

Was ist die Kleine Kalmit? 

Die Kleine Kalmit ist eine völlig andere Erhebung – nur 270,5 m hoch, rund 15 km südsüdwestlich der Kalmit zwischen Ilbesheim und Arzheim gelegen. Sie gehört zur Vorhügelzone des Pfälzerwalds und liegt geologisch im Oberrheingraben.

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Felsenmeer am Hüttenberg: Wandern & Natur an der Kalmit im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Ein Meer aus Stein mitten im Wald: Wer zum ersten Mal ins Felsenmeer am Hüttenberg tritt, bleibt unweigerlich stehen. Mächtige Felsbrocken aus rotem Buntsandstein, überzogen von samtigem Moos, türmen sich zu bizarren Formationen auf – übereinander, nebeneinander, manchmal scheinbar schwebend. Der Wald ringsum ist still, das Licht fällt in schmalen Streifen durch die Kiefern. Es wirkt wie eine andere Welt.

Das Felsenmeer am Hüttenberg ist eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler im Pfälzerwald – mit mächtigen Buntsandstein-Felsen, überzogen von samtigem Moos, die sich zu bizarren Formationen türmen. Bekannte Felsen wie der Hausfelsen und der Kugelfelsen prägen das Bild. Dabei lohnt sich ein Besuch zu jeder Jahreszeit.

Lage: Wo liegt das Felsenmeer am Hüttenberg?

Das Felsenmeer am Hüttenberg liegt auf dem gleichnamigen Vorberg der Kalmit – dem höchsten Berg im Pfälzerwald – innerhalb der Haardt, dem Ostrand des Pfälzerwalds. Geografisch befindet es sich im Nordwesten des Landkreises Südliche Weinstraße, auf den Waldgemarkungen der Ortsgemeinden Maikammer im Norden und Sankt Martin im Süden.

Der Hüttenberg selbst erhebt sich auf 620 m Höhe und ist als Südwestsporn der Kalmit deren direkter Vorberg. Am südlichen Ende des Felsenmeers, auf 591 m, steht die Hüttenberghütte – ein beliebter Rastplatz mit Blick über die Rheinebene.

Geologie: Entstehung in der Eiszeit

Die Felsen des Felsenmeers bestehen aus Buntsandstein – einem der typischen Gesteine des Pfälzerwalds, das vor rund 250 Millionen Jahren in der frühen Trias abgelagert wurde. Ihre heutige Form verdanken sie den Eiszeiten: Frostsprengung zerlegte die einst geschlossene Felsschicht in einzelne Trümmer. In den kurzen Tauphasen der Sommermonate trieb Schmelzwasser die durchnässten Gesteinsmassen die Hänge hinab – ein Prozess, der über Jahrtausende immer wieder ablief.

Das Ergebnis ist ein weitläufiges Blockfeld, das sich vom Gipfelgrat des Hüttenbergs – rund 700 m in Nord-Süd-Richtung – bis auf die Berghänge erstreckt. Die Felsformationen reichen von kleinen Blöcken bis zu bis zu 10 m hohen Felsgebilden. Besonders charakteristisch sind die sogenannten Gletschermühlen – rundliche Verwitterungsformen im Buntsandstein, die dem Felsenmeer sein unverwechselbares Gesicht geben.

Das Felsenmeer ist als flächenhaftes Naturdenkmal klassifiziert und steht unter besonderem Schutz.

Felsformationen: Stein in allen Formen

Das Felsenmeer bietet eine beeindruckende Vielfalt an Felsformationen. Manche ragen wie natürliche Monumente meterhoch aus dem Waldboden – wie der Hausfelsen mit knapp 19 m Höhe. Andere wirken durch gleichmäßige Verwitterung fast skulptural gerundet, wie der Kugelfelsen. Jeder Felsen erzählt auf seine Weise von Jahrtausenden aus Frost, Wasser und Zeit.

Wer durch das Felsenmeer wandert, erlebt Natur hautnah: Moospolster in sattem Grün, das Zwitschern der Vögel im Kiefernwald ringsum, der kühle Schatten zwischen den Felsblöcken an warmen Sommertagen. Im Herbst leuchten die Farben des Waldes besonders schön zwischen dem roten Buntsandstein. Im Winter, wenn Schnee auf den Blöcken liegt, wirkt das Felsenmeer wie eine andere Welt.

Bouldern und Klettern im Felsenmeer

Das Felsenmeer am Hüttenberg gehört zum Klettergebiet Pfälzerwald und ist unter Boulderern und Sportkletterern aus der ganzen Region bekannt. Die Felsen bieten abwechslungsreiche Züge auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen – von einsteigerfreundlichen Blöcken bis zu anspruchsvollen Überhängen.

Wer nur wandert, kann dennoch hautnah dabei sein: Der Wanderpfad führt mitten durch das Blockfeld, man passiert die Kletterfelsen auf Armlänge und kann den Boulderern beim Training zusehen.

Wandern durch das Felsenmeer

Der Weg durch das Felsenmeer lässt sich auf zwei Arten erleben: als Gratweg über die Felsen oder unterhalb der Formationen, von wo man die mächtigen Blöcke von unten betrachten kann. Abenteuerlustige wählen den Weg oben oder suchen sich ihren eigenen Weg zwischen den Felsen hindurch, Ruhesuchende gehen den Weg unten. Beide lohnen sich.

Die rund 800 Meter durch das Felsenmeer sind das Herzstück der Kleinen Kalmit Runde – und vergehen immer viel zu schnell. Überall gibt es etwas zu entdecken: enge Felsgassen, moosbedeckte Blöcke, bizarre Felsnasen und immer wieder neue Ausblicke durch das Gestein.

Das Felsenmeer ist Teil des Pfälzer Weinsteigs, eines zertifizierten Prädikatswegs, dessen vierte Etappe unterhalb der Felsen entlangführt.

Hüttenberghütte – Rast am Rand des Felsenmeers

Am südlichen Ausläufer des Felsenmeers, auf 591 m Höhe, steht die Hüttenberghütte – ein einfacher, nicht bewirtschafteter Rastplatz, der einen schönen Blick über die Oberrheinische Tiefebene bietet. Ein guter Ort, um durchzuatmen, die Aussicht zu genießen und Kräfte für den weiteren Aufstieg zur Kalmit zu sammeln. Wer anschließend einkehren möchte: Das Kalmithaus auf dem Gipfel wartet mit pfälzischer Küche und Panoramablick.

FAQ: Häufige Fragen zum Felsenmeer am Hüttenberg

Wie komme ich zum Felsenmeer am Hüttenberg? 

Der kürzeste Weg führt vom Parkplatz Kalmit direkt unterhalb des Gipfels – von dort sind es nur rund 300 m bis zum Felsenmeer. Wer jedoch das Beste der Region erleben möchte, startet weiter unten am Wanderparkplatz Hüttenhohl und folgt dem mit weiß-grünem Balken markierten Wanderweg. Nach etwa 20–30 Minuten erreicht man das Felsenmeer. Das Felsenmeer ist auch Teil der Kleinen Kalmit Runde.

Ist das Felsenmeer für Kinder geeignet? 

Ja – Kinder lieben das Felsenmeer. Klettern, balancieren, entdecken: Die Felsen laden zum Spielen ein. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Darf man im Felsenmeer klettern? 

Ja, das Felsenmeer gehört zum Klettergebiet Pfälzerwald und wird aktiv zum Bouldern genutzt. Das Betreten der Felsen ist erlaubt, es gilt jedoch Rücksicht auf das Naturdenkmal zu nehmen.

Zu welcher Jahreszeit ist das Felsenmeer am schönsten? 

Zu jeder Jahreszeit sehenswert – besonders schön ist es jedoch im Frühling: Die Blätter treiben frisch aus, das Moos erwacht in sattem Grün und die Felsen sind noch nicht von dichtem Blattwerk verdeckt. Im Herbst leuchten die Waldfarben zwischen den Felsen, im Winter liegt manchmal Schnee auf den Blöcken.

Wie lang ist der Weg durch das Felsenmeer? 

Der Abschnitt durch das Blockfeld ist rund 800 Meter lang.