Wanderung Falkenfelsen, Dimberg, Isselmannsteine & Rötzenfels auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
7,5 km
Höhenmeter Aufstieg
335 hm
Höhenmeter Abstieg
335 hm
höchster Punkt
453 m
niedrigster Punkt
249 m
ca. Dauer
2:30 – 3:30 h
kinderfreundlich, trittsicher, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Dimbacher Buntsandstein Höhenweg (Felssilhouette über einer roten Welle), Pfälzerwaldweg Blaues Kreuz
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Eine abwechslungsreiche Rundwanderung im Pfälzerwald als verkürzte Route auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg, die alle Register zieht: schmale Waldpfade, rote Felsrippen, weite Burgenblicke und die tiefe Stille eines Mittelgebirges, das sich selbst genug ist. Stetige Auf- und Abstiege führen über Höhenrücken, vorbei an markanten Felsformationen wie Falkenfelsen, Dimbergfelsen, Isselmannsteine und Rötzenfels.

Die moderate Strecke erfordert Trittsicherheit und belohnt mit vielfältigen Panoramen sowie ruhigen Naturmomenten abseits der ausgetretenen Wege. Eine harmonische Kombination aus Felsenwanderung, Aussichtstour und Naturerlebnis.

7,5 km | 335 Hm Auf- und Abstieg | moderat | Trittsicherheit erforderlich

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Eine abwechslungsreiche Rundwanderung im Pfälzerwald als verkürzte Route auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg, die alle Register zieht: schmale Waldpfade, rote Felsrippen, weite Burgenblicke und die tiefe Stille eines Mittelgebirges, das sich selbst genug ist. Stetige Auf- und Abstiege führen über Höhenrücken, vorbei an markanten Felsformationen wie Falkenfelsen, Dimbergfelsen, Isselmannsteine und Rötzenfels.

Die moderate Strecke erfordert Trittsicherheit und belohnt mit vielfältigen Panoramen sowie ruhigen Naturmomenten abseits der ausgetretenen Wege. Eine harmonische Kombination aus Felsenwanderung, Aussichtstour und Naturerlebnis.

7,5 km | 335 Hm Auf- und Abstieg | moderat | Trittsicherheit erforderlich

Routenbeschreibung

Aufbruch in die stille Felsenwelt

Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg führt durch eine Landschaft, in der die Zeit in Gesteinsschichten ablesbar wird – Rot über Rostbraun bis hin zu verblasstem Weiß, geschichtet wie die Seiten eines alten Buches – und an den Oberflächen von Wind und Wasser zu Waben ausgehöhlt, als hätten Bienen Jahrmillionen lang im Stein gearbeitet. Diese Wanderung bildet ein reizvolles Teilstück des Höhenwegs ab – als verkürzte Route konzipiert, die das Höhpunkte der Strecke auf rund 7,5 km verdichtet.

Der Wanderparkplatz kurz vor Dimbach ist der Ausgangspunkt. Die Route – erkennbar am Zeichen einer Felssilhouette über einer roten Welle – steigt sogleich steil auf den Dimberg hinauf. 

Der erste Lohn kommt früh: das Felsmassiv des Falkensteins, das sich aus dem Waldgrün schält.

Dimbergfelsen: Türme, Durchbrüche, Panorama

Am Falkenstein wendet sich der Weg nach rechts, folgt dem Bergrücken und führt entlang der spektakulären Dimbergfelsen – einer Abfolge hoher Türme, natürlicher Durchbrüche und Felsplateaus. Leuchtende Rottöne wechseln mit rostbraunen und weiß ausgebleichten Schichten – ein geologisches Farbspiel, das die Jahrmillionen greifbar macht.

Weiter auf dem Kammweg lädt das schattige Dimbacher Eichenplätzl zur Rast ein. Wer hier sitzt, hört vor allem: nichts. Kurz darauf passiert man den Dimberg-Gipfel (420 m).

Tipp: Ein kurzer Abstecher rechts auf einem unmarkierten Pfad führt in ca. 400 Metern (Hin- und Rückweg) zum Kaftenstein – lohnenswert.

Steinmännchen, Eidechsen und der Blick zu den Geiersteinen

Vorbei an einer Stelle, wo unzählige Steinmännchen auf Felsvorsprüngen balancieren, zweigt ein Pfad zum nächsten Felsriff der Dimbergfelsen ab. Von dort öffnet sich ein grandioses Panorama nach Nordosten – der Blick auf die Geiersteine ist ein Bild, das bleibt.

Bei warmem Wetter gehört das Plateau den Eidechsen. Sie huschen, sonnen sich, verschwinden.

Hält man sich halblinks, führt ein Pfad Richtung Dimbergpfeiler mit schönen Ausblicken über die Berge und Täler des Pfälzerwalds.

Abstieg zum Dimbergpfeiler

Vom Abzweig Dimberg geht es links steil durch den Wald hinab. Nach der nächsten Wegkreuzung lohnt ein Abstecher nach links – ein unmarkierter, leicht verwachsener Pfad. Wer dort ankommt, steht im Schatten des Dimbergpfeilers – ein roter Felskoloss, der jeden Maßstab verschiebt.

Isselmannsteine und der Vier-Burgenblick

Zurück an der Wegspinne Auf der Wehr führt der Weg links weiter. Dem Forstweg folgen, dann rechts auf den Pfad zu den Isselmannsteinen abbiegen. Der Aufstieg ist steil, die Waldfelsen begleiten einen eng und dicht, bevor sich der Weg zum Rötzenberg hin öffnet.

Kurz vor dem Gipfel lohnt der Weg über den Vier-Burgenblick mit Sicht auf Meistersel, Neuscharfeneck, Trifels und Madenburg – vier Burgen in einem einzigen Blickfeld, wie eine mittelalterliche Horizontlinie.

Rötzenfels: Der Höhepunkt der Wanderung

Ein idyllischer Kammweg führt zum Rötzenfels – dem Höhepunkt dieser Aussichtswanderung im Pfälzerwald. Das Panorama reicht weit nach Süden: Burg Lindelbrunn und der Rödelstein liegen im Vordergrund, am Horizont zeichnen sich Löwenstein, Hohenbourg und Wegelnburg ab.

Folgt man dem Pfad links am Felsen entlang, öffnet sich ein zweiter Aussichtswinkel nach Nordosten – auf den Asselstein und erneut auf Trifels und Madenburg.

Rückweg: Wald, Wiesen, ein Dörfchen

Vom Abzweig Rötzenfels führt der markierte Pfad den Hang hinab. An einer Haarnadelkurve rechts abbiegen, kurz darauf scharf rechts auf einen weiteren Forstweg. Wer dem Forstweg folgt, sieht an der nächsten Haarnadelkurve den Rötzenfels noch einmal – nun von unten, eine andere, überraschende Perspektive auf den bereits erklommenen Fels.

Dem Höhenweg folgend erreicht man die Schutzhütte Gossersweiler. An der Wegspinne folgt man der Markierung Pfälzerwaldweg Blaues Kreuz Richtung Dimbach. Die letzten Kilometer laufen gemütlich aus: Wald, Wiesen, ein Dörfchen – und nach weiteren rund 500 Metern über eine schmale Asphaltstraße zurück zum Wanderparkplatz.

Eine Tour, die man nicht vergisst: die Stille des Waldes, der rote Stein, und überall Burgen am Horizont.

Hinweise + Tipps

⚠️ Hinweis: Das Felsplateau des Rötzenfels ist von April bis Ende Juni wegen Vogelbrut für Wanderer und Kletterer gesperrt.

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
7,5 km
Höhenmeter Aufstieg
335 hm
Höhenmeter Abstieg
335 hm
höchster Punkt
453 m
niedrigster Punkt
249 m
ca. Dauer
2:30 – 3:30 h
kinderfreundlich, trittsicher, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Dimbacher Buntsandstein Höhenweg (Felssilhouette über einer roten Welle), Pfälzerwaldweg Blaues Kreuz
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat