Hahnberg-Wasserfall-Rundweg – Rundwanderung bei Erfweiler
Tourencharakter
Fels. Wasser. Weite. Der Hahnberg-Wasserfall-Rundweg verbindet zwei der schöne kurzen Runden im Dahner Felsenland zu einer Halbtageswanderung: die Felsformationen rund um Hahnfels, Bänderfels und Heegerturm treffen auf das wasserreiche Bottental mit Erfweiler Wasserfall, Eibachquelle und Landschaftsweiher. Mit rund 10 Kilometern und knapp 440 Höhenmetern eine mittelschwere Wanderung mit abwechslungsreichen Landschaftsformen.
Wer einen Tag im Dahner Felsenland verbringen möchte, findet hier auf einer einzigen Route Felstürme, stille Quellen, ein bemoostes Bachtal und einen weiten Talblick auf die Rappenwand – eine dichte Aneinanderreihung an Highlights, wie sie sonst oft nur auf deutlich längeren Touren zu finden ist.
Hintergrundinformationen
Der erste Teil der Runde führt über den Hahnberg, dessen Gipfelkuppe auf 321 Metern liegt. Am Hang erhebt sich der Hahnfels mit gesicherter Aussichtsplattform, nur wenig entfernt der Bänderfels mit kleinem Buntsandsteintürmchen. Weiter entfernt liegt der Heegerturm, ein freistehender, bis zu 41 Meter hoher Felsturm und einer der markantesten Klettergipfel der Region.
Auf dem Weg zurück ins Tal durchquert die Route das Glastal, geprägt von der mächtigen Rappenwand – einem 44 Meter hohen Felsen am Fuß des Winterbergs.
Der zweite Teil der Runde führt ins Bottental, ein sanftes Wiesental mit dichtem Mischwald und moosbewachsenen Buntsandsteinfelsen. Hier befindet sich der Erfweiler Wasserfall. Dessen Wasser fließt nicht als klassischer Sturzbach, sondern plätschert über eine rund 40 Meter lange Felsrinne aus rotem Buntsandstein herab. Die Eibachquelle entspringt unweit davon direkt aus dem Fels. Den Abschluss bildet der Landschaftsweiher im Bottental, ursprünglich um 1750 als Fischweiher angelegt und 1983 zum Erholungsort umgestaltet.
Routenbeschreibung
Vom Höbeläcker zum Hahnfels
Start ist der Wanderparkplatz am Ende der Winterbergstraße am Ortsrand von Erfweiler. Zunächst folgt man der Winterbergstraße durch den Ort zur Kirche. Vorbei an der Kirche beginnt der Aufstieg zum Hahnberg. Durch lichten Kiefernwald erreicht man das rund 31 Meter hohe Buntsandsteinriff des Hahnfels. Ein gesichertes Treppen- und Leitersystem führt zur Aussichtsplattform, die einen spektakulären Panoramablick über Erfweiler bis zur Burgengruppe Altdahn bietet.
Felsplateau, Bänderfels und Dorfblick
Direkt gegenüber führt ein schmaler Pfad weiter auf die Buntsandsteinfelsen hinauf. Oben wartet eine idyllische Rastbank auf einem Felsplateau zwischen lichtem Kiefernwald. Zurück auf dem Hauptweg zweigt der unmarkierte Pfad zum Bänderfels ab – ein ruhiger Aussichtspunkt mit Buntsandsteintürmchen. Weiter oben lädt der Rastplatz „Dorfblick" zu einer Pause ein, bevor der Kammweg über die Gipfelkuppe des 321 Meter hohen Hahnbergs führt.
Glastalblick, Heegerturm und Breitenbachquellen
Es geht durch einen bemoosten Wald mit Heidekraut Richtung Glastalblick. Ein kurzer Abstecher führt zu einer dicht bemoosten Felsformation am Wegesrand. Am Glastalblick mit seiner kleinen Aussichtsbank beginnt der Abstieg Richtung Bärenbrunnertal.
Auf schmalen Pfaden und breiten Forstwegen erreicht man den versteckt liegenden Heegerturm. Ein Abstecher dorthin lohnt sich, denn der freistehende Felsturm lässt sich auf einem schmalen Pfad umrunden Der Abstieg führt zu den Breitenbachquellen, wo eine Sturz- und eine Tümpelquelle gemeinsam den Breitenbach bilden.
Über Wolfgang-Fary-Weg durchs Glastal
Der Rückweg führt über den Rundwanderweg Erfweiler 53 und den Wolfgang-Fary-Weg, vorbei an einem Waldspielplatz, hinunter ins Glastal mit Blick auf die Rappenwand. Am Sumpfgebiet der Grünbrunner Wiesen, direkt gegenüber dem mächtigen Felsen, erreicht man wieder die Nähe des Ausgangspunkts am Ortsende von Erfweiler– von hier aus schließt sich nahtlos der zweite Teil der Runde an.
Über den Dickkopfpfad zum Erfweiler Wasserfall
Vom Parkplatz beim Obst- und Gartenbauverein folgt man nun der Markierung der Hahnfels-Tour ins Bottental. Bei den Käntelwiesen, gegenüber der Köhlerhütte, zweigt der Dickkopfpfad bergauf ab und verläuft als schmaler Waldpfad oberhalb der Talsohle. Kurz vor Talende erreicht man den Erfweiler Wasserfall, dessen Wasser über ein moosbewachsenes Buntsandsteinbett den Hang hinabplätschert. Eine Bank im Schatten lädt zur Rast ein.
Über den Liebespfad zur Eibachquelle
Der Liebespfad führt vorbei an Buntsandsteinfelsen und zwischen bemoosten Bäumen am Waldrand entlang, mit Ausblicken auf Wiesenflächen und den Waldbach. Bald erreicht man die Eibachquelle, die malerisch direkt aus dem Fels entspringt.
Landschaftsweiher, Köhlerhütte und Rückweg
Über einen Holzbohlensteg und einen breiten Forstweg erreicht man den Landschaftsweiher im Bottental, umgeben von Sitzgelegenheiten und schattigen Ufern. Der breite Fahrweg führt weiter zum Kohlenmeilerplatz, wo alljährlich um Pfingsten die traditionelle „Köhlerwoche" gefeiert wird. Bei den Eiwiesen führt eine kleine Brücke zur Kneippanlage – ein erfrischender Abschluss, bevor man das Bottental ein letztes Mal quert und den Ausgangspunkt am Wanderparkplatz erreicht.
Hinweise + Tipps
Anreise
Mit dem Auto: Erfweiler erreicht man am besten über die B 10 (Ausfahrt Richtung Dahn/Dahner Felsenland). Im Ort folgt man der Beschilderung Richtung Winterbergstraße bis zum Waldrand, wo der Parkplatz Höbeläcker über einen Schotterweg erreichbar ist.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Anreise erfolgt mit dem Zug bis nach Dahn und von dort mit dem Regionalbus weiter nach Erfweiler. Vom Ortskern aus wandert man die Winterbergstraße stadtauswärts bergauf bis zum Waldrand und zum Parkplatz.
Tipps
Verpflegung mitnehmen: Da die Runde keine durchgehende Gastronomie bietet, gehören ausreichend Wasser und Proviant in den Rucksack.
Geheimtipp Bänderfels: Der unmarkierte Abstecher zum Bänderfels lohnt sich für Entdecker.
Highlight zum Schluss: Die Kneippanlage bei den Eiwiesen bildet einen schönen, erfrischenden Ausklang der langen Runde.
Alternative: Wer nur einen Teil erleben möchte, kann die Runde am auch als zwei separate kürzere Touren angehen: Hahnberg-Runde oder Erfweiler Wasserfall: Rundwanderung durchs Bottental. Für ausdauernde Wanderer ist rund 16 km lange Hahnfels-Tour die richtige Wahl.
Häufige Fragen zum Hahnberg-Wasserfall-Rundweg bei Erfweiler
Wie anspruchsvoll ist der Hahnberg-Wasserfall-Rundweg?
Der Hahnberg-Wasserfall-Rundweg ist eine mittelschwere Rundwanderung von rund 10 Kilometern mit knapp 440 Höhenmetern im Dahner Felsenland. Die Route wechselt zwischen schmalen Pfaden, Kammwegen und breiten Forstwegen. Zum Hahnfels führt eine gesicherte Plattform. Da es unterwegs keine durchgehende Gastronomie gibt, sollte man ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen.
Wo startet der Hahnberg-Wasserfall-Rundweg?
Start und Ziel ist der Wanderparkplatz Höbeläcker am Ende der Winterbergstraße am Ortsrand von Erfweiler. Mit dem Auto erreicht man Erfweiler über die B 10, Ausfahrt Richtung Dahn/Dahner Felsenland. Im Ort folgt man der Winterbergstraße bis zum Waldrand, wo der Parkplatz über einen Schotterweg zu erreichen ist. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man mit dem Zug bis Dahn und mit dem Regionalbus weiter nach Erfweiler.
Wie sieht der Erfweiler Wasserfall aus?
Der Erfweiler Wasserfall im Bottental ist kein klassischer Sturzbach. Sein Wasser plätschert über eine rund 40 Meter lange, moosbewachsene Felsrinne aus rotem Buntsandstein den Hang hinab. Eine schattige Bank lädt dort zur Rast ein. Unweit davon entspringt die Eibachquelle direkt aus dem Fels.
Welche Sehenswürdigkeiten liegen am Hahnberg-Wasserfall-Rundweg?
Der erste Teil der Runde führt über den Hahnberg. Dort liegen der rund 31 Meter hohe Hahnfels mit Aussichtsplattform, der Bänderfels mit kleinem Buntsandsteintürmchen und der bis zu 41 Meter hohe Heegerturm. Im Glastal folgt der Blick auf die 44 Meter hohe Rappenwand. Der zweite Teil verläuft durch das Bottental mit Erfweiler Wasserfall, Eibachquelle und dem Landschaftsweiher, der um 1750 als Fischweiher angelegt wurde. Den Abschluss bildet die Kneippanlage bei den Eiwiesen.
Kann man den Hahnberg-Wasserfall-Rundweg auch kürzer wandern?
Ja, der Rundweg lässt sich in zwei separate, kürzere Touren teilen: die Hahnberg-Runde mit den Felsen am Hahnberg und die Rundwanderung durchs Bottental zum Erfweiler Wasserfall. Wer eine längere Tour sucht, wählt die rund 16 Kilometer lange Hahnfels-Tour, die zusätzlich zu den Schafsteinen und zur Burgengruppe Altdahn führt.
Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem Hahnberg-Wasserfall-Rundweg bei Erfweiler?
Der Sunhikes Höhenprofil-Kalorien-Analyzer berechnet für einen Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) auf dem Hahnberg-Wasserfall-Rundweg rund 1.568 kcal und eine Gehzeit von ca. 3:15 Std. Die Tour kombiniert auf knapp 10 km gleich zwei Highlights des Pfälzer Felsenlands: den Hahnfels mit seinen Aussichtsfelsen und den Wasserfall im Bottental – mit 434 Hm Aufstieg und 434 Hm Abstieg sowie den typischen Fels- und Sandsteinpassagen, die spürbar mehr Energie kosten als ein gleichmäßiger Waldweg. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Es ist ein Richtwert, kein Messwert.
Wetter
Wie viele Kalorien verbrennst du auf dieser Tour?
9,9 km Streckenwanderung (Start 243 m, Ziel 244 m): 434 Hm Aufstieg, 434 Hm Abstieg, höchster Punkt 316 m, Gehzeit 3:15–4:00 Std. Berechnung auf Basis des echten GPX-Höhenprofils dieser Tour — wähle unten deinen Wandertyp für Gehzeit, Kalorienverbrauch und Trinkmenge.
Beispielrechnung (Sportwanderer, 75 kg, 8 kg Rucksack, Wohlfühltempo 4,5 km/h): ca. 3:15 Std. Gehzeit, 1.568 kcal Energieverbrauch, 2,0 Liter Trinkmenge.