Oberschlettenbacher Höhenweg – über Fels und Höhen zum Haselstein

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
12,5 km
Höhenmeter Aufstieg
363 hm
Höhenmeter Abstieg
363 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
256 m
ca. Dauer
3:45 – 4:45 h
leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Oberschlettenbacher Höhenweg (blaues H auf stilisiertem Wappen)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering

Tourencharakter

Der Oberschlettenbacher Höhenweg ist eine moderate Wanderung durch den südöstlichen Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Auf rund 12,5 Kilometern und knapp 363 Höhenmetern verlangt die Route eine gewisse Grundkondition und vor allem Trittsicherheit, da sie über schmale Wald- und Bergpfade führt. Gleich mehrere markante Felsformationen liegen auf dem Weg: der gewaltige Haselstein, der spektakuläre Kühhungerfelsen, die stille Zimmereckfelswand und der Löffelsberg mit seinem natürlichen Felsentor und den mannshohen Steinpyramiden am Kamm.

Fels. Höhe. Ruhe: Die Route führt von offenen Wiesenlandschaften durch lichten Wald über traumhafte Kammwege vorbei an imposanten Felsformationen mit großartigen Aussichten.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Oberschlettenbacher Höhenweg ist eine moderate Wanderung durch den südöstlichen Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Auf rund 12,5 Kilometern und knapp 363 Höhenmetern verlangt die Route eine gewisse Grundkondition und vor allem Trittsicherheit, da sie über schmale Wald- und Bergpfade führt. Gleich mehrere markante Felsformationen liegen auf dem Weg: der gewaltige Haselstein, der spektakuläre Kühhungerfelsen, die stille Zimmereckfelswand und der Löffelsberg mit seinem natürlichen Felsentor und den mannshohen Steinpyramiden am Kamm.

Fels. Höhe. Ruhe: Die Route führt von offenen Wiesenlandschaften durch lichten Wald über traumhafte Kammwege vorbei an imposanten Felsformationen mit großartigen Aussichten.

Hintergrundinformationen

Abgeschieden liegt Oberschlettenbach auf rund 230 Metern Höhe in einem Talkessel im Wasgau. Im Osten öffnet sich der Blick zum Rödelstein und zur Burgruine Lindelbrunn, im Süden begrenzt der Buchberg das Bild, im Westen stehen die Buhlsteine, im Norden der Heßlerberg. Rundum Natur, erholsame Wanderwege und weite Ausblicke lassen den Alltag schnell vergessen.

Zwei frei fließende Brunnen zeugen vom Wasserreichtum der Gemeinde; in manchen Anwesen entspringen noch heute offene Quellen. Den Dorfbrunnen in der Ortsmitte ziert bis heute ein humorvolles Schild mit der Inschrift: „Wer täglich einen Schoppen schafft, hat hundert Jahre Manneskraft, nur wenn er nicht schon früher stirbt und sich somit den Spaß verderbt."

Der Haselstein liegt zwischen Oberschlettenbach und Darstein auf rund 390 Metern Höhe. Das Buntsandstein-Felsriff entstand vor rund 250 Millionen Jahren in der Trias. Unter Kletterern ist er beliebt – der Westgrat bietet feste, spannende Klettereien, der schattigere Ostgrat etwas brüchigeres Gestein – und dient zugleich Falken und Uhus als geschützter Brutplatz.

Der Ausblick vom Kühhungerfelsen zählt zu den lohnendsten Panoramen im gesamten südpfälzischen Wasgau – ein Logenplatz über dem bewaldeten Hügelmeer des Pfälzerwaldes.

Routenbeschreibung

Von Oberschlettenbach zum Haselstein

Der Weg beginnt am Parkplatz beim Friedhof in Oberschlettenbach. Die Route führt durch eine offenen Wiesenlandschaft mit Pferdekoppeln und Streuobstwiesen. Schon von hier erhebt sich der Haselstein über die Baumwipfel am Horizont.

Der Anstieg führt durch den Wald Richtung Haselstein: Der Wanderpfad umrundet den Fels in einem weiten Bogen, mit immer neuen Blicken auf die rund 32 Meter hohen Buntsandsteinwände des langgezogenen, majestätisch aufragenden Buntsandstein-Felsriffs.

Über die Wasgauhütte zum Kühhungerfelsen

Durch lichten Mischwald geht es weiter zur Wasgauhütte, bevor ein steiler Aufstieg Richtung Kühhungerfelsen beginnt. Ein traumhafter Stichweg führt entlang des auf rund 420 Metern Höhe gelegenen Buntsandsteinriffs hinauf zum Felsplateau mit seinem Aussichtspunkt. Von der exponierten Felskante schweift der Blick weit über das bewaldete Hügelmeer des Pfälzerwaldes, zur Ruine der Burg Lindelbrunn und zum Haselstein, der sich stolz über die Baumwipfel erhebt, bis hinab in die stillen Täler – ein idealer Rastplatz, bevor es weitergeht.

Entlang des Bergrückens zur Zimmereckfelswand

Die Wanderung führt weiter entlang des Bergrückens zur Zimmereckfelswand (auch Zimmereckfelsen) – einer Buntsandsteinkette hoch über dem Bärenbrunnertal, das rechts unterhalb des Höhenzugs liegt. Bemooste Waldfelsen mit Durchbrüchen und kleinen Felsnischen laden hier zur Erkundung ein.

Über den Schindberg zu den Galgenfelsen

Ein kurzer Aufstieg führt zum 429 Meter hohen Schindberg. Dann geht es auf einem breiten Hangweg zügig bergab und mit sanften Gegenanstiegen weiter zu den Galgenfelsen – zwei kleinen Buntsandstein-Formationen mit feiner Schichtung, versteckt im moosgrünen Wald.

Auf den Löffelsberg

Zunächst geht es im Zickzack, dann vorbei an einer Buntsandsteinformation, hinauf auf den Löffelsberg. Der Pfad führt zunächst zu einem ersten Aussichtspunkt, der von über einen Meter hohen Steinmännchen umringt ist. Von hier aus eröffnet sich ein weites Panorama über die Berge und Täler des Wasgaus. Bei klarer Sicht kann man sogar die Burgen Lindelbrunn und Madenburg erkennen.

Weiter oben, gesäumt von weiteren Steinpyramiden, erreicht man den Gipfel auf 445 Metern mit ersten Blicken auf die fernen Langenwalderfelsen. Über den Kammweg geht es bergab zum Aussichtspunkt am Löffelsbergfelsen. Dort eröffnet sich ein Blick auf Schindhard, zu den Langenwalderfelsen und bis zur Burg Drachenfels. Wer der Markierung des Busenberger Holzschuhpfads noch ein kurzes Stück am Fels entlangfolgt, entdeckt zudem das versteckte Felsentor im roten Buntsandstein.

Über den Bühlhof zurück nach Oberschlettenbach

Am Hang des Löffelsbergs geht es sanft abwärts bis zu einer großen Waldlichtung. Dann führt der Weg durch Wald und Wiesenlandschaft zum Bühlhof. Von dort aus führt der Weg durch das idyllische Oberschlettenbach, vorbei am malerischen Dorfbrunnen, der mit seinen Sandstein- und Fachwerkhäusern beeindruckt, zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz Friedhof.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Oberschlettenbach liegt im südlichen Pfälzerwald (Wasgau) und ist am besten über das Straßennetz der Region zu erreichen. Von Norden oder Westen (etwa über Landau in der Pfalz oder Neustadt an der Weinstraße) gelangt man meist über die B 10 bis Hinterweidenthal und von dort über die B 427 in Richtung Dahn/Bad Bergzabern. Von Dahn aus führt die L 478 direkt nach Oberschlettenbach.

Tipps

Zeit einplanen: Mit rund 12,5 Kilometern und 363 Höhenmetern sollte man für den Oberschlettenbacher Höhenweg einen ganzen Wandertag einkalkulieren.

Trittsicherheit mitbringen: Sowohl am Haselstein als auch am Kühhungerfelsen und entlang der Löffelsbergfelsen führt der Zugang über Felsgrate und schmale Bergpfade – festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind Pflicht.

Einkehr an der Wasgauhütte (auch Schwanheimer Hütte): Die traditionelle Wasgauhütte liegt idyllisch direkt an der Route und bietet Pfälzer Hüttenklassiker wie Saumagen, Leberknödel und Bratwurst mit Kraut. Geöffnet ist in der Regel mittwochs sowie am Wochenende – saisonale Abweichungen sind möglich, daher vorher prüfen.

Brutplätze respektieren: Da Felsen wie der Haselstein als Brutplatz für Falken und Uhus dienen, sollte man sich ruhig verhalten und die Tiere nicht stören.

Geheimtipp Zimmereckfelswand: Die bemoosten Felsnischen und Durchbrüche der Zimmereckfelswand laden zur eigenen Erkundung ein – ein ruhiger Kontrastpunkt zu den belebteren Aussichtsfelsen der Tour.

Steinmännchen am Löffelsberg: Die über einen Meter hohen Steinpyramiden am Aussichtspunkt und Gipfel sind ein beliebtes Fotomotiv – bitte keine neuen errichten oder bestehende verändern.

Häufige Fragen zum Oberschlettenbacher Höhenweg

Wie anspruchsvoll ist der Oberschlettenbacher Höhenweg?

Der Oberschlettenbacher Höhenweg ist eine moderate Rundwanderung von rund 12,5 Kilometern im Wasgau, im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Die Route führt über schmale Wald- und Bergpfade und Felsgrate. Grundkondition, Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind deshalb Pflicht. Für die Tour mit 363 hm sollte man einen ganzen Wandertag einplanen. Wer weniger Zeit hat, wählt die kurze Variante mit rund 9 Kilometern ohne den Löffelsberg.

Wo startet der Oberschlettenbacher Höhenweg?

Start und Ziel ist der Parkplatz beim Friedhof in Oberschlettenbach, einem kleinen Dorf auf rund 230 Metern Höhe im südlichen Pfälzerwald. Mit dem Auto fährt man über die B 10 bis Hinterweidenthal und weiter über die B 427 Richtung Dahn/Bad Bergzabern. Von Dahn aus führt die L 478 direkt nach Oberschlettenbach.

Welche Felsen liegen am Oberschlettenbacher Höhenweg?

Der Oberschlettenbacher Höhenweg verbindet mehrere markante Buntsandsteinformationen. Der Haselstein ist ein rund 32 Meter hohes Felsriff zwischen Oberschlettenbach und Darstein, beliebt bei Kletterern und Brutplatz für Falken und Uhus. Der Kühhungerfelsen bietet von seinem Felsplateau auf rund 420 Metern einen der lohnendsten Ausblicke im Wasgau. Weitere Stationen sind die bemooste Zimmereckfelswand oberhalb des Bärenbrunnertals, die versteckten Galgenfelsen und der Löffelsberg bei Busenberg.

Was ist das Besondere am Löffelsberg?

Der Löffelsberg bei Busenberg ist mit 445 Metern der Gipfel der Tour. Seinen Kamm säumen über einen Meter hohe Steinpyramiden, ein beliebtes Fotomotiv. Von den Aussichtspunkten reicht der Blick bei klarer Sicht bis zu den Burgen Lindelbrunn, Madenburg und Drachenfels sowie zu den Langenwalderfelsen. Folgt man am Löffelsbergfelsen kurz der Markierung des Busenberger Holzschuhpfads, entdeckt man ein verstecktes Felsentor im roten Buntsandstein.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten am Oberschlettenbacher Höhenweg?

Ja, direkt an der Route liegt die Wasgauhütte bei Schwanheim, auch Schwanheimer Hütte genannt. Sie bietet Pfälzer Hüttenklassiker wie Saumagen, Leberknödel und Bratwurst mit Kraut. Geöffnet ist in der Regel mittwochs sowie am Wochenende. Saisonale Abweichungen sind möglich, daher sollte man die Öffnungszeiten vorher prüfen.

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem Oberschlettenbacher Höhenweg zum Haselstein?

Der Sunhikes Höhenprofil-Kalorien-Analyzer berechnet für einen Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) auf dem Oberschlettenbacher Höhenweg rund 1.752 kcal und eine Gehzeit von ca. 3:45 Std. Die Tour führt auf 12,5 km über Fels und Höhen zum Haselstein im Dahner Felsenland mit 363 Hm Aufstieg und 363 Hm Abstieg – der Wechsel aus Waldwegen, Sandsteinfelsen und Aussichtspunkten des Pfälzerwalds sorgt für einen spürbar höheren Energieverbrauch als eine gleichmäßig flache Strecke gleicher Länge. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Es ist ein Richtwert, kein Messwert.

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
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Routentyp
Rundwanderung
Distanz
12,5 km
Höhenmeter Aufstieg
363 hm
Höhenmeter Abstieg
363 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
256 m
ca. Dauer
3:45 – 4:45 h
leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Oberschlettenbacher Höhenweg (blaues H auf stilisiertem Wappen)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering