Oberschlettenbacher Höhenweg – Kurze Variante: Felsrücken, Waldpfade und stille Panoramen im Wasgau

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
8,9 km
Höhenmeter Aufstieg
236 hm
Höhenmeter Abstieg
236 hm
höchster Punkt
442 m
niedrigster Punkt
255 m
ca. Dauer
2:45 – 3:30 h
hundefreundlich, leicht zu folgen, trittsicher
Wegmarkierung
Oberschlettenbacher Höhenweg (blaues H auf stilisiertem Wappen)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Rund 9 Kilometer, etwa 236 Höhenmeter, moderat im Anspruch – die kurze Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs verdichtet auf kompakter Strecke, was den südlichen Pfälzerwald ausmacht: naturbelassene Pfade über bewaldete Bergrücken, mächtige Buntsandsteinformationen und Aussichtskanten, von denen man weit über den Wasgau blickt.

Fels. Weite. Waldstille: Die Rundwanderung startet und endet am Parkplatz beim Friedhof in Oberschlettenbach. Vom offenen Wiesenrand des Dorfes steigt man rasch auf die Höhen und passiert mit Haselstein, Kühhungerfelsen, Zimmereckfelswand und Galgenfelsen vier ganz unterschiedliche Felsgestalten. Dazwischen liegen lange, stille Waldpassagen, die kaum an Trubel denken lassen.

Der Untergrund wechselt zwischen weichem Waldboden, wurzeldurchzogenen Naturpfaden und Abschnitten auf breiterem Forstweg. Trittsicherheit ist an den felsigen Passagen hilfreich, technische Schwierigkeiten gibt es keine. Wer die kompakte Wasgau-Runde als Alternative zur längeren Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs sucht, findet hier eine eigenständige Tour.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Rund 9 Kilometer, etwa 236 Höhenmeter, moderat im Anspruch – die kurze Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs verdichtet auf kompakter Strecke, was den südlichen Pfälzerwald ausmacht: naturbelassene Pfade über bewaldete Bergrücken, mächtige Buntsandsteinformationen und Aussichtskanten, von denen man weit über den Wasgau blickt.

Fels. Weite. Waldstille: Die Rundwanderung startet und endet am Parkplatz beim Friedhof in Oberschlettenbach. Vom offenen Wiesenrand des Dorfes steigt man rasch auf die Höhen und passiert mit Haselstein, Kühhungerfelsen, Zimmereckfelswand und Galgenfelsen vier ganz unterschiedliche Felsgestalten. Dazwischen liegen lange, stille Waldpassagen, die kaum an Trubel denken lassen.

Der Untergrund wechselt zwischen weichem Waldboden, wurzeldurchzogenen Naturpfaden und Abschnitten auf breiterem Forstweg. Trittsicherheit ist an den felsigen Passagen hilfreich, technische Schwierigkeiten gibt es keine. Wer die kompakte Wasgau-Runde als Alternative zur längeren Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs sucht, findet hier eine eigenständige Tour.

Hintergrundinformationen

Oberschlettenbach – Dorf zwischen Quellen und Sandsteinhöhen

Wer nach Oberschlettenbach kommt, merkt schnell: Hier tickt die Uhr langsamer. Das kleine Dorf im südlichen Wasgau hat seinen ländlichen Charakter bewahrt – Fachwerkhäuser, stille Gassen, eine naturnahe Gelassenheit, die man heute selten findet. Ringsum Wald, Wiesen und die rötlichen Felskuppen der Buntsandsteinhöhen.

Auffällig ist der Wasserreichtum der Gemeinde. Zwei frei fließende Brunnen prägen das Ortsbild, in manchen Anwesen treten noch heute offene Quellen zutage. Am Dorfbrunnen in der Ortsmitte liest man ein Schild mit pfälzischem Humor:

„Wer täglich einen Schoppen schafft, hat hundert Jahre Manneskraft, nur wenn er nicht schon früher stirbt und sich somit den Spaß verderbt."

Haselstein – 250 Millionen Jahre Buntsandstein

Zwischen Oberschlettenbach und Darstein ragt der Haselstein auf rund 390 Metern Höhe über den Wald. Das langgezogene Buntsandstein-Felsriff erreicht stellenweise etwa 32 Meter Höhe – eine Dimension, die man erst begreift, wenn man am Fuß der rötlich-braunen Wände steht.

Das Gestein entstand während der Trias vor rund 250 Millionen Jahren. Kletterer schätzen den Fels: Der Westgrat bietet festen, griffigen Sandstein, am schattigeren Ostgrat wird das Gestein brüchiger. Gleichzeitig nutzen Falken und Uhus die geschützten Wandbereiche als Brutplatz – ein Grund, warum zeitweise Kletterverbote gelten.

Kühhungerfelsen – Einer der schönsten Aussichtspunkte im Wasgau

Manche Orte verdienen das Wort Logenplatz. Der Kühhungerfelsen gehört dazu. Sein Felsplateau liegt auf rund 420 Metern Höhe, und von der exponierten Kante öffnet sich ein Panorama, das zu den lohnendsten im gesamten südpfälzischen Wasgau zählt: das bewaldete Hügelmeer des Pfälzerwaldes, in der Ferne die Silhouette der Burg Lindelbrunn, gegenüber der Haselstein über den Baumkronen.

Zimmereckfelswand – Versteckte Felskulisse am Bärenbrunnertal

Die Zimmereckfelswand, auch Zimmereckfelsen genannt, liegt am Höhenzug oberhalb des Bärenbrunnertals. Anders als der monumentale Haselstein wirkt diese Buntsandsteinkette zurückhaltender – bemooste Blöcke zwischen Bäumen, kleine Durchbrüche, natürliche Terrassen und Nischen. Gerade diese Unaufdringlichkeit macht ihren Reiz aus: Fels und Wald gehen hier nahtlos ineinander über.

Routenbeschreibung

Wiesenrand und erster Waldanstieg zum Haselstein

Vom Parkplatz am Friedhof in Oberschlettenbach wandert man zunächst durch die offene Landschaft am Ortsrand. Pferdekoppeln und Streuobstwiesen begleiten die ersten Meter, der Blick geht voraus auf die bewaldeten Höhenzüge. Schon von hier sieht man den Haselstein, der sich am Horizont über die Baumwipfel schiebt.

Dann nimmt der Wald einen auf. Auf einem Naturpfad steigt man an und nähert sich dem Buntsandstein-Felsriff des Haselsteins. Die Route umrundet den Fels in einem weiten Bogen – dabei verändern sich die Blickwinkel auf die mächtigen, rund 32 Meter hohen Sandsteinwände mit jedem Schritt. Mal liegt der Fels hoch über einem, mal schiebt er sich als lange, rotbraune Mauer durch den Wald.

Hinauf zum Kühhungerfelsen

Ein schmaler Waldpfad führt durch lichten Mischwald bergauf Richtung Kühhungerfelsen. An den Weggabelungen westlich und östlich des Abzweigs Bärenbrunnerhof hält man sich rechts. Vorbei an einem Funkmast erreicht man den Abzweig zum Felsplateau.

Der schmale Weg führt entlang des auf rund 420 Metern Höhe gelegenen Buntsandsteinriffs hinauf zum Felsplateau mit seinem Aussichtspunkt. An der exponierten Felskante breitet sich der Wasgau aus – bewaldete Hügel bis zum Horizont, die Ruine der Burg Lindelbrunn in der Ferne, der Haselstein gegenüber über den Baumkronen. Stille, Wind, Sandstein unter den Füßen. Ein Platz, an dem man gerne länger sitzt, bevor es weitergeht.

Entlang der Zimmereckfelswand zum Schindberg

Zurück auf dem Höhenweg führt die Route über den Bergrücken zur Zimmereckfelswand – einer Buntsandsteinkette hoch über dem Bärenbrunnertal. Hier reihen sich hier bemooste Waldfelsen mit Durchbrüchen, kleinen Felsterrassen und Nischen aneinander. Still, verwunschen, zum Erkunden gemacht.

Ein kurzer Anstieg bringt einen zum Schindberg mit seinen 429 Metern – einer der höchsten Punkte der Rundwanderung.

Galgenfelsen und Abstieg durch den Mischwald

Vom Schindberg geht es auf einem breiten Hangweg bergab, unterbrochen von sanften Gegenanstiegen. Ein schmaler Pfad führt zu den Galgenfelsen – zwei kompakte Buntsandstein-Formationen, deren fein geschichteter Sandstein die typische Farbpalette des Wasgau zeigt: Rot, Ocker, warme Brauntöne. Sie liegen verborgen im dichten Wald.

Durch Mischwald zurück nach Oberschlettenbach

Am Abzweig Bühlhof südlich der Galgenfelsen verläßt man den Oberschlettenbacher Höhenweg und biegt man links in den Wald ein. Ein ruhiger Weg führt in sanftem Auf und Ab durch lichten Mischwald – Buchen, Kiefern und Kastanien wechseln sich ab, gelegentlich öffnen sich Blicke hinunter auf die Häuser von Oberschlettenbach im Tal. Die Route mündet in ein kleines Tal mit einem Sumpfbiotop und führt über die Langwiesenstraße zurück ins Dorf. Am malerischen Dorfbrunnen vorbei erreicht man den Ausgangspunkt am Friedhof.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Über die B10 bis Hinterweidenthal, dann über Spirkelbach nach Oberschlettenbach. Parkplatz am Friedhof direkt am Startpunkt der Wanderung.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Per Regionalbahn bis Hinterweidenthal, weiter mit dem Bus Richtung Dahn. Die nächstgelegenen Haltestellen liegen in Spirkelbach oder Vorderweidenthal – von dort sind es noch rund 2–3 km Fußweg nach Oberschlettenbach. Verbindungen vorab prüfen, da die Taktung eingeschränkt ist.

Tipps

Die Rast am Kühhungerfelsen gehört zu den Höhepunkten der Tour – ausreichend Zeit für das Panorama einplanen. Nachmittags fällt das Licht günstig für Fotos Richtung Süden und Burg Lindelbrunn.

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit direkt an der Strecke. Getränke und Verpflegung sollte man mitnehmen.

Die Buntsandsteinfelsen entlang der Route dienen teilweise als Brutgebiet für geschützte Greifvögel. Bitte auf den markierten Wegen bleiben und saisonale Kletterverbote beachten.

Nach Regen können die schmalen Waldpfade rutschig werden – festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind empfehlenswert. Bei Trockenheit lässt sich die Höhenwanderung besonders angenehm gehen.

Für die zahlreichen Weggabelungen im Wald ist ein GPX-Track oder eine Wanderkarte hilfreich.

Wer mehr Zeit mitbringt, kann die kurze Variante mit der längeren Runde über den Löffelsberg zum vollständigen Oberschlettenbacher Höhenweg erweitern.

Häufige Fragen zum Oberschlettenbacher Höhenweg – Kurze Variante

Wie anspruchsvoll ist die kurze Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs?

Die kurze Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs ist eine moderate Rundwanderung von rund 9 Kilometern mit 236 Höhenmetern im südlichen Wasgau. Der Weg verläuft über naturbelassene Waldpfade, wurzeldurchzogene Abschnitte und breitere Forstwege. Technische Schwierigkeiten gibt es keine, an den felsigen Passagen ist Trittsicherheit aber hilfreich. Einer der höchsten Punkte der Runde ist der Schindberg mit 429 Metern.

Wo startet der Oberschlettenbacher Höhenweg?

Start und Ziel ist der Parkplatz am Friedhof in Oberschlettenbach. Mit dem Auto fährt man über die B10 bis Hinterweidenthal und weiter über Spirkelbach nach Oberschlettenbach. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es per Regionalbahn bis Hinterweidenthal und mit dem Bus weiter Richtung Dahn. Von den Haltestellen in Spirkelbach oder Vorderweidenthal sind es noch rund 2 bis 3 Kilometer zu Fuß.

Welche Felsen liegen an der kurzen Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs?

Die Runde führt an vier Buntsandsteinformationen vorbei. Der Haselstein ist ein langgezogenes, stellenweise etwa 32 Meter hohes Felsriff zwischen Oberschlettenbach und Darstein. Der Kühhungerfelsen gilt mit seinem Felsplateau auf rund 420 Metern als einer der schönsten Aussichtspunkte im Wasgau, und der Blick reicht bis zur Burg Lindelbrunn. Die Zimmereckfelswand mit ihren bemoosten Felsblöcken liegt oberhalb des Bärenbrunnertals. Die Galgenfelsen sind zwei kompakte Sandsteinformationen, verborgen im dichten Wald.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten am Oberschlettenbacher Höhenweg?

Direkt an der kurzen Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Optional führt jedoch ein Abstieg von gut 500 Metern (einfach) zur Wasgauhütte des Pfälzerwald-Vereins mit Pfälzer Küche. Die Öffnungszeiten sollte man vorab prüfen und für die übrige Strecke Getränke und Verpflegung mitnehmen. Ein guter Rastplatz direkt am Weg ist das Felsplateau am Kühhungerfelsen mit seinem weiten Panorama über den Wasgau.

Was ist der Unterschied zwischen kurzer und langer Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs?

Die kurze Variante ist eine eigenständige, kompakte Rundwanderung über Haselstein, Kühhungerfelsen, Zimmereckfelswand und Galgenfelsen. Wer mehr Zeit mitbringt, kann sie über den Löffelsberg zum vollständigen Oberschlettenbacher Höhenweg erweitern. Beide Varianten starten in Oberschlettenbach.

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem Oberschlettenbacher Höhenweg – Kurze Variante?

Der Sunhikes Höhenprofil-Kalorien-Analyzer berechnet für einen Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) auf der Kurzen Variante des Oberschlettenbacher Höhenwegs rund 1.229 kcal und eine Gehzeit von ca. 2:45 Std. Die Tour führt auf 8,9 km über Felsrücken und Waldpfade im Wasgau mit 236 Hm Aufstieg und 236 Hm Abstieg – der Wechsel aus Waldwegen, Sandsteinfelsen und stillen Panoramapunkten des Pfälzerwalds sorgt für einen spürbar höheren Energieverbrauch als eine gleichmäßig flache Strecke gleicher Länge. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Es ist ein Richtwert, kein Messwert.

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
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Routentyp
Rundwanderung
Distanz
8,9 km
Höhenmeter Aufstieg
236 hm
Höhenmeter Abstieg
236 hm
höchster Punkt
442 m
niedrigster Punkt
255 m
ca. Dauer
2:45 – 3:30 h
hundefreundlich, leicht zu folgen, trittsicher
Wegmarkierung
Oberschlettenbacher Höhenweg (blaues H auf stilisiertem Wappen)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat