Wasgau-Felsenweg: Felsen, Burgen und Weitblicke im südlichen Pfälzerwald

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
24,1 km
Höhenmeter Aufstieg
866 hm
Höhenmeter Abstieg
866 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
219 m
ca. Dauer
7:45 – 8:45 h
leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Wasgau-Felsenweg
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Der Wasgau-Felsenweg gehört zu den großen Tagestouren im südlichen Pfälzerwald. Rund 21 Kilometer misst die offizielle Strecke – rechnet man die Abstecher zur Burgruine Lindelbrunn, zum Rödelstein und zu den Aussichtspunkten mit ein, kommt man auf etwa 24 Kilometer bei rund 860 Höhenmetern.

Als zertifizierter Premiumwanderweg bietet der Wasgau-Felsenweg naturnahe Pfade, eine abwechslungsreiche Wegeführung und eine bemerkenswerte Dichte an markanten Buntsandsteinformationen.

Start und Ziel liegen am Naturpark-Wanderparkplatz bei der Burgruine Lindelbrunn. Von dort führt die Runde über den Hahnenhof nach Oberschlettenbach, weiter zum Haselstein und Kühhungerfelsen, über Zimmereckfelswand und Galgenfelsen auf den Löffelsberg, entlang der Buhlsteinkette nach Vorderweidenthal und über den Rödelstein zurück zum Ausgangspunkt.

Die Tour verlangt gute Kondition und Trittsicherheit. Schmale, felsnahe Pfade wechseln mit ruhigen Waldpassagen und offenen Wiesenabschnitten. Kaum hat man eine Felsformation hinter sich gelassen, wandelt sich das Bild – ein Höhenrücken, ein Talblick, eine neue Felswand. Wer die Felsenlandschaft des Wasgau an einem Tag in ihrer ganzen Bandbreite erleben will, ist hier richtig.

Die durchgängige Wegmarkierung zeigt eine stilisierte Felsformation und ein „W" für Wasgau-Felsenweg – in Rot auf weißem Grund.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Wasgau-Felsenweg gehört zu den großen Tagestouren im südlichen Pfälzerwald. Rund 21 Kilometer misst die offizielle Strecke – rechnet man die Abstecher zur Burgruine Lindelbrunn, zum Rödelstein und zu den Aussichtspunkten mit ein, kommt man auf etwa 24 Kilometer bei rund 860 Höhenmetern.

Als zertifizierter Premiumwanderweg bietet der Wasgau-Felsenweg naturnahe Pfade, eine abwechslungsreiche Wegeführung und eine bemerkenswerte Dichte an markanten Buntsandsteinformationen.

Start und Ziel liegen am Naturpark-Wanderparkplatz bei der Burgruine Lindelbrunn. Von dort führt die Runde über den Hahnenhof nach Oberschlettenbach, weiter zum Haselstein und Kühhungerfelsen, über Zimmereckfelswand und Galgenfelsen auf den Löffelsberg, entlang der Buhlsteinkette nach Vorderweidenthal und über den Rödelstein zurück zum Ausgangspunkt.

Die Tour verlangt gute Kondition und Trittsicherheit. Schmale, felsnahe Pfade wechseln mit ruhigen Waldpassagen und offenen Wiesenabschnitten. Kaum hat man eine Felsformation hinter sich gelassen, wandelt sich das Bild – ein Höhenrücken, ein Talblick, eine neue Felswand. Wer die Felsenlandschaft des Wasgau an einem Tag in ihrer ganzen Bandbreite erleben will, ist hier richtig.

Die durchgängige Wegmarkierung zeigt eine stilisierte Felsformation und ein „W" für Wasgau-Felsenweg – in Rot auf weißem Grund.

Hintergrundinformationen

Der Wasgau – Felsenlandschaft zwischen Pfälzerwald und Vogesen

Der Wasgau bildet den südlichen Teil des Pfälzerwaldes und setzt sich landschaftlich jenseits der Grenze in den nördlichen Vogesen fort. Seinen Namen verdankt er dem keltisch-römischen Berg- und Waldgott Vosegus.

Typisch für die Region sind die rotbraunen Buntsandsteinfelsen, die als Riffe, Türme und Wände aus den bewaldeten Höhen ragen. Wind, Wasser und Verwitterung haben den Sandstein über Jahrmillionen geformt und jene zerklüftete Landschaft geschaffen, durch die der Wasgau-Felsenweg auf seiner gesamten Länge führt.

Burgruine Lindelbrunn – Felsenburg mit Rundblick

Auf einem kegelförmigen Buntsandsteinfelsen bei Vorderweidenthal thront die Burg Lindelbrunn – eine der eindrucksvollsten Felsenburgen im Wasgau. Vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts als Reichsburg zum Schutz des Trifels errichtet, wechselte die Anlage über die Jahrhunderte mehrfach den Besitzer und wurde zur Ganerbenburg. Im Bauernkrieg 1525 niedergebrannt, liegt sie seither in Ruinen – seit 1963 im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz.

Erhalten sind Teile des Palas mit gekuppelten Fenstern, Reste der Nikolaus-Kapelle sowie in den Fels gehauene Kammern und Zisternen. Vom oberen Burgplateau öffnet sich ein 360-Grad-Panorama über die bewaldeten Kuppen des Pfälzerwaldes – bei klarer Sicht bis zu den benachbarten Burgen des Dahner Felsenlandes.

Ihren Namen verdankt die Burg vermutlich einer blühenden Linde am Burgbrunnen – eine Erklärung, um die sich zudem eine bekannte lokale Sage rankt.

Haselstein, Löffelsberg und Buhlsteine – Felsformationen am Weg

Der Haselstein zwischen Oberschlettenbach und Darstein gehört zu den markantesten Buntsandsteinformationen der Tour. Das langgezogene Felsriff auf rund 390 Metern Höhe erreicht stellenweise etwa 32 Meter und ragt weithin sichtbar über den Wald.

Der rund 445 Meter hohe Löffelsberg bei Busenberg überrascht mit einem naturnahen Kammweg, moosbedeckten Steinpyramiden und einem durch Verwitterung entstandenen Felsentor im roten Sandstein. Von mehreren Aussichtspunkten reicht der Blick zu den Langenwalderfelsen, zur Burg Drachenfels und bei klarer Sicht bis zur Madenburg.

Die Buhlsteine (in amtlichen Karten auch Puhlsteine) bilden ein rund 500 Meter langes Buntsandsteinriff auf einem bewaldeten Bergrücken bei Busenberg. Am südlichen Ende erhebt sich der fast 60 Meter hohe Buhlsteinpfeiler mit einer gesicherten Aussichtsplattform und einem 220-Grad-Panorama von der Burg Lindelbrunn über den Berwartstein bis zur Burg Drachenfels.

Rödelstein – Felsenschiff über Vorderweidenthal

Der Rödelstein (auch Rothelstein) misst 428 Meter und liegt als Naturdenkmal unter strengem Schutz. Sein mächtiges Felsmassiv erreicht an der steilen Südwand über 40 Meter Höhe – wie ein gestrandetes Schiff über dem Wasgau. Historisch bedeutsam: Am 19. März 1903 wagten die Brüder Karl und Oskar Mugler hier die erste freie Besteigung eines Pfälzer Kletterfelsens – der Startschuss für den Pfälzer Klettersport. In den Felswänden brütet der Wanderfalke, weshalb der Hauptfels von Februar bis etwa Juni/Juli gesperrt bleibt. Der kleinere Westfels ist für Wanderer zugänglich und bietet einen weiten Blick über Vorderweidenthal in den südlichen Wasgau.

Routenbeschreibung

Von der Burgruine Lindelbrunn nach Oberschlettenbach

Die Wanderung beginnt am Naturpark-Wanderparkplatz bei der Burgruine Lindelbrunn. Bevor man loswandert, lohnt der kurze Aufstieg zur Ruine – die mittelalterliche Felsenburg mit ihrem weiten Rundblick über den Wasgau bildet einen stimmungsvollen Auftakt für den Tag.

Von der Lindelbrunn führt der Wasgau-Felsenweg durch schattigen Wald in Richtung Hahnenhof und weiter nach Oberschlettenbach. Das kleine Dorf zwischen den bewaldeten Höhen bringt einen kurzen Wechsel – Häuser, Wiesen, offene Luft – bevor die Route wieder in die Natur eintaucht.

Vom Haselstein zum Kühhungerfelsen

Am Ortseingang von Oberschlettenbach biegt der Weg Richtung Friedhof ab. Pferdekoppeln und Streuobstwiesen begleiten die nächsten Meter, dann nimmt der Wald einen auf. Am Horizont hat sich der Haselstein bereits angekündigt – nun nähert man sich dem gewaltigen Buntsandstein-Felsriff auf einem Naturpfad, der den Fels in weitem Bogen umrundet. Mit jedem Schritt verschiebt sich die Perspektive auf die lang gestreckten, rötlich-braunen Felswände.

Durch lichten Mischwald geht es weiter zur Wasgauhütte, einer willkommenen Einkehrmöglichkeit mit Pfälzer Küche – Öffnungszeiten vorab prüfen. Danach folgt ein steiler Anstieg zum Kühhungerfelsen. Ein Stichweg führt entlang des auf rund 420 Metern Höhe gelegenen Buntsandsteinriffs hinauf zum Felsplateau – dem ersten großen Aussichtspunkt der Runde. Von der exponierten Kante öffnet sich das bewaldete Hügelmeer des Pfälzerwaldes, in der Ferne die Silhouette der Burg Lindelbrunn, gegenüber der Haselstein über den Baumkronen. Wind, Weite, Sandstein unter den Sohlen.

Über Zimmereckfelswand und Galgenfelsen

Vom Kühhungerfelsen verläuft die Route entlang des Bergrückens zur Zimmereckfelswand – einer Buntsandsteinkette oberhalb des Bärenbrunnertals. Bemooste Felsblöcke mit Durchbrüchen, natürlichen Terrassen und verwachsenen Nischen zeichnen die Felsformationen aus. Ein kurzer Anstieg bringt einen zum 429 Meter hohen Schindberg, dann geht es bergab zu den Galgenfelsen – zwei kompakte Sandsteinformationen mit fein geschichtetem, rot-ockerfarbenem Gestein, verborgen im dichten Wald.

Auf den Löffelsberg

Nun beginnt der Anstieg zum Löffelsberg. Der Weg verläuft zunächst am Hang entlang, dann als Zickzack-Pfad vorbei an einer Buntsandsteinformation hinauf auf den Kamm. Moosbedeckte Steinpyramiden begleiten den Weg zum ersten Aussichtspunkt – ein weites Panorama über die Berge und Täler des Wasgau, bei klarer Sicht bis zu den Burgen Lindelbrunn und Madenburg. Weiter oben erreicht man den Gipfel auf 445 Metern. Über den Kammweg geht es bergab zum Löffelsbergfelsen mit Blicken auf Schindhard, die Langenwalderfelsen und die Burg Drachenfels. Wer der Markierung des Busenberger Holzschuhpfads noch ein kurzes Stück am Fels folgt, entdeckt das versteckte Felsentor im roten Buntsandstein. Am Hang des Löffelsbergs geht es schließlich sanft abwärts, bis sich eine große Waldlichtung öffnet.

Entlang der Buhlsteinkette

Von der Lichtung quert man eine Wiese, dann beginnt der Anstieg zum Felsenriff der Buhlsteine. Ein steiler Serpentinenpfad führt hinauf auf den Grat. Am nördlichen Ende liegt ein erster, leicht zugewachsener Aussichtspunkt mit Blick über den Pfälzer Wald.

Von hier zieht sich der Höhenweg das rund 500 Meter lange Felsband entlang – Fels reiht sich an Fels, unterbrochen von schmalen Durchstiegen, durch die sich beide Seiten des Riffs erkunden lassen. Am südlichen Ende wartet der Buhlsteinpfeiler. Über einen Stichweg erreicht man die gesicherte Plattform mit ihrem 220-Grad-Panorama – von der Burg Lindelbrunn über den Berwartstein bis zur Burg Drachenfels. Einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte der gesamten Tour.

Ein Zickzack-Pfad führt anschließend hinab zum Forstweg.

Durch Vorderweidenthal zum Rödelstein

Stetig abwärts durch ruhiges Waldgebiet erreicht man das Erlenbachtal und wenig später Vorderweidenthal. Hinter den letzten Häusern öffnen sich Wiesen – und mit ihnen der erste Blick auf das nächste Ziel: Der Rödelstein ragt wuchtig über die Landschaft, kaum zu übersehen.

Durch den Wald geht es an einer Kreuzung nach rechts, in sanfter Steigung bis zum historischen Ritterstein – „Rödelstein-Pfad erb. v. Pfälz. Wald-Verein 1927". Hier löst sich der Pfad vom Hauptweg und steigt stetig zum Westfels an. Oben zwängt sich der Weg durch einen schmalen Durchgang zwischen Hauptwand und Westfels. Nach links erreicht man über einen kurzen Pfad den kleineren Gipfel. Vom Westfels öffnet sich der Blick weit über Vorderweidenthal und hinein in den bewaldeten Wasgau – ein Panorama, das den Anstieg vergessen lässt.

Wer noch etwas Zeit und Kraft mitbringt, kann am Fuß des Sandsteinriffs auf schmalen Pfaden weiterstreifen und den Rödelstein aus wechselnden Blickwinkeln erkunden.

Rückweg zur Burgruine Lindelbrunn

Zurück am Ritterstein schwenkt die Route auf den Lindelbrunnweg ein. Durch offene Kultur- und Wiesenlandschaften geht es dahin, während sich rechts allmählich der Schlossberg mit der Burgruine Lindelbrunn zeigt. Durch kurze Waldabschnitte und über sanfte Anstiege erreicht man schließlich den Ausgangspunkt am Naturpark-Wanderparkplatz – die große Runde schließt sich dort, wo sie begonnen hat: am Fuß der alten Felsenburg. Direkt am Fuß des Burgfelsens liegt das Cramerhaus, ein traditionsreiches Ausflugslokal mit regionaler Küche und Wildspezialitäten – der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Der empfohlene Startpunkt liegt am Naturpark-Wanderparkplatz bei der Burgruine Lindelbrunn. Die Zufahrt erfolgt über Vorderweidenthal, erreichbar von der B10 über die Landstraßen des südlichen Pfälzerwaldes.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die regionale Buslinie 545 verbindet unter anderem Bad Bergzabern mit Vorderweidenthal. Von dort lässt sich die Rundwanderung alternativ starten. Auch Oberschlettenbach kommt als Einstiegspunkt in Frage. Verbindungen und Taktung vorab prüfen.

Tipps

Der Wasgau-Felsenweg ist eine anspruchsvolle Tagestour – mit rund 24 Kilometern inklusive Abstecher und etwa 860 Höhenmetern sollte man mindestens 7 Stunden reine Gehzeit einplanen, dazu Pausen an den Aussichtspunkten.

Die Burgruine Lindelbrunn nicht nur als Startpunkt betrachten: Der kurze Rundgang durch die Ruine mit ihrem 360-Grad-Panorama gehört zu den schönsten Momenten der Tour. Das Cramerhaus am Fuß des Burgfelsens bietet sich für eine Einkehr nach der Wanderung an.

Unterwegs ist die Wasgauhütte (Schwanheim) die beste Einkehrmöglichkeit – Öffnungszeiten unbedingt vorab prüfen. Ausreichend Getränke und Verpflegung mitnehmen, da nicht jede Station jederzeit bewirtschaftet ist.

Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind auf den schmalen, felsnahen Pfaden unerlässlich. Nach Regen können Wurzeln, Laub und Felsflächen rutschig werden.

Mehrere Buntsandsteinfelsen entlang der Route dienen als Brutgebiet geschützter Greifvögel – insbesondere am Rödelstein, Haselstein und an den Buhlsteinen. Saisonale Sperrungen und Hinweisschilder vor Ort bitte beachten.

Der Buhlsteinpfeiler und der Kühhungerfelsen sind die spektakulärsten Aussichtspunkte der Runde – genügend Zeit für beide einplanen.

Für die zahlreichen Abzweigungen im Wald ist ein GPX-Track empfehlenswert. Die Beschilderung des Premiumwanderwegs ist insgesamt gut, an einzelnen Stellen aber aufmerksam zu verfolgen.

Häufige Fragen zum Wasgau-Felsenweg

Wie lang ist der Wasgau-Felsenweg?

Der Wasgau-Felsenweg ist ein zertifizierter Premiumwanderweg im südlichen Pfälzerwald. Die offizielle Strecke misst rund 21 Kilometer. Mit den Abstechern zur Burgruine Lindelbrunn, zum Rödelstein und zu den Aussichtspunkten kommt man auf etwa 24 Kilometer und rund 860 Höhenmeter. Die Tour verlangt gute Kondition und Trittsicherheit. Markiert ist der Weg mit einer stilisierten Felsformation und einem „W" in Rot auf weißem Grund.

Wo startet der Wasgau-Felsenweg?

Start und Ziel ist der Naturpark-Wanderparkplatz bei der Burgruine Lindelbrunn. Die Zufahrt erfolgt über Vorderweidenthal, das von der B10 aus erreichbar ist. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man mit der Buslinie 545 unter anderem ab Bad Bergzabern nach Vorderweidenthal und startet die Rundwanderung dort. Auch Oberschlettenbach eignet sich als alternativer Einstieg.

Welche Aussichtspunkte gibt es am Wasgau-Felsenweg?

Die spektakulärsten Aussichtspunkte sind der Buhlsteinpfeiler und der Kühhungerfelsen. Die gesicherte Plattform auf dem fast 60 Meter hohen Buhlsteinpfeiler bietet ein 220-Grad-Panorama von der Burg Lindelbrunn über den Berwartstein bis zur Burg Drachenfels. Vom Kühhungerfelsen reicht der Blick über den Pfälzerwald zur Burg Lindelbrunn und zum Haselstein. Weitere Ausblicke bieten das 360-Grad-Panorama der Burgruine Lindelbrunn, der Löffelsberg bei Busenberg und der Westfels des Rödelsteins.

Warum ist der Rödelstein zeitweise gesperrt?

In den Felswänden des Rödelsteins bei Vorderweidenthal brütet der Wanderfalke. Deshalb ist der Hauptfels von Februar bis etwa Juni/Juli gesperrt. Der kleinere Westfels bleibt für Wanderer zugänglich und bietet einen weiten Blick über Vorderweidenthal in den südlichen Wasgau. Auch am Haselstein und an den Buhlsteinen sind saisonale Sperrungen zum Schutz von Greifvögeln möglich. Bekannt ist der Rödelstein zudem als Wiege des Pfälzer Klettersports: 1903 gelang hier die erste freie Besteigung eines Pfälzer Kletterfelsens.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten am Wasgau-Felsenweg?

Unterwegs ist die Wasgauhütte die beste Einkehrmöglichkeit, mit Pfälzer Küche zwischen Haselstein und Kühhungerfelsen. Am Ende der Runde liegt direkt am Fuß des Burgfelsens das Cramerhaus, ein traditionsreiches Ausflugslokal mit regionaler Küche und Wildspezialitäten. Da nicht jede Station jederzeit bewirtschaftet ist, sollte man die Öffnungszeiten vorab prüfen und ausreichend Verpflegung mitnehmen.

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem Wasgau-Felsenweg?

Der Sunhikes Höhenprofil-Kalorien-Analyzer berechnet für einen Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) auf dem Wasgau-Felsenweg rund 3.722 kcal und eine Gehzeit von ca. 7:45 Std. Die Tour führt auf 24,1 km als Rundwanderung durch den südlichen Pfälzerwald, an Felsen, Burgen und Aussichtspunkten vorbei, mit 866 Hm Aufstieg und 866 Hm Abstieg. Der ständige Wechsel aus Anstiegen, Abstiegen und unregelmäßigem Untergrund sorgt für einen spürbar höheren Energieverbrauch als eine gleichmäßig flache Strecke gleicher Länge. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Es ist ein Richtwert, kein Messwert.

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
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Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
24,1 km
Höhenmeter Aufstieg
866 hm
Höhenmeter Abstieg
866 hm
höchster Punkt
451 m
niedrigster Punkt
219 m
ca. Dauer
7:45 – 8:45 h
leicht zu folgen, trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Wasgau-Felsenweg
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat